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Die Lust an der Dystopie - Wie in den Medien von der Zukunft erzählt wird (FB 3) - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 2086 Kurztext
Semester WiSe 2022/23 SWS 4
Erwartete Teilnehmer/-innen 20 Max. Teilnehmer/-innen 30
Rhythmus Studienjahr / Zielgruppe Ausschließlich Bachelor-Studierende
Credits
Hyperlink   Evaluation Noch nicht entschieden
Sprache deutsch
Anwesenheitspflicht Ja (max. 2 Fehltermine) (?)
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Do. 14:30 bis 16:00 c.t. 14-täglich von 10.11.2022  Hs Con / Containergebäude Domäne - CON 0001 (Domäne, Container, Seminarraum) Raumplan        
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Do. 16:15 bis 17:45 c.t. 14-täglich von 10.11.2022  Hs 46 / Weißes Haus - Hs 46/006 (Seminarraum) Raumplan        
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Di. 14:30 bis 17:45 c.t. Einzeltermin am 17.01.2023 Hs Con / Containergebäude Domäne - CON 0001 (Domäne, Container, Seminarraum) Raumplan        
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Fr. 14:30 bis 17:45 c.t. 14-täglich Externes Gebäude - Online-Lehre (ggf. folgt Raumangabe für Ausnahme Präsenzlehre) Raumplan        
iCalendar Export -.  bis  wöchentlich          
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Klein, Thomas, Privatdozent Dr., habil. verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MED-MK22 Medienkultur 2, TM 2 (IKÜ/IIM): Bildtheorie und Visual Culture
MED-MK213 (IKÜ/IIM): Medienkulturen der Jetztzeit
MED-MK21 Medienkultur 2, TM 1 (IKÜ/IIM): Theorie der digitalen Medien
MED-MK12 Medienkultur 1, TM 2 (IKÜ/IIM): Mediengeschichte der Einzelmedien und Medienevolution
MED-MK11 Medienkultur 1, TM 1 (IKÜ): Einführung Kulturgeschichte der Medien
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur
Inhalt
Literatur


Huxley, Aldous (1932): Brave New World (als zweisprachiges Reclam-Bändchen
erhältlich).

Orwell, George: 1984. (als deutschsprachiges Reclam-Bändchen erhältlich)

Spiegel, Simon. 2007. Die Konstitution des Wunderbaren. Zu einer Poetik des Science-Fiction-Films. Marburg:
Schüren.

 

 

Bemerkung

Die genauen Termine

 

Präsenz
Do., 27.10.   14:30-17:45

Do., 24.11.   14:30-17:45

Do., 12.01.   14:30-17:45

Do., 09.02.   14:30-17:45

(Achtung! Während des Seminars müssen wir den Raum wechseln)

 

Online
Fr. 11.11.     14:30-17:45

Fr. 09.12.     14:30-17:45

Fr. 27.01.     14:30-17:45

 

Anmeldung im Learnweb

Einschreibeschlüssel: 2086

Anmeldung bis Dienstag, den 25.10.2022. Die Anmeldung ist ausschlaggebend für die Teilnahme am Seminar.

Lerninhalte

Immer öfter ist zu vernehmen, dass sich Menschen aufgrund der herrschenden Krisen (der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, Covid-19, Klimawandel) wie in einer Dystopie fühlen. Das ist zwar nachvollziehbar und ernst zu nehmen, blendet allerdings aus, dass Dystopien eigentlich fiktionale Entwürfe von Zukünften darstellen. Mit erzählerischen und anderen medialen Mitteln entwerfen Dystopien, die meist im Science-Fiction-Genre verortet sind, in der Regel schlimmstmögliche Zukünfte (Katastrophen), genauso wie Utopien perfekte zukünftige Welten imaginieren. Es gibt also eine zukunftsgerichtete und ästhetische Dimension der Dystopie, die zu beachten ist.

In diesem Seminar wollen wir uns mit der Theorie, der Geschichte, medialen Realisierungen und der in den letzten Jahren zu beobachtenden ‚„Konjunktur‘“ von Dystopien beschäftigen. Denn Menschen wähnen nehmen sich nicht nur in ihrer Lebensrealität Teil als eines dystopischen Szenarios wahr, sie verlangen möglicherweise auch nach fiktionalen Entwürfen, um ihre eigenen Ängste durch die Fiktion abfedern zu können. Diesem Bedürfnis an dystopischen Gegenständen kommt die Unterhaltungsindustrie gerne nach.

Wir setzen uns mit Klassikern der dystopischen Literatur und ihrer filmischen Adaptionen (z.B. „1984“ von George Orwell) genauso auseinander wie mit den filmischen „Katastrophenfantasien“ (Susan Sontag, 1965) der 1950er Jahre, über die neue Welle filmischer Dystopien in den 1980er und 90er Jahren (z.B. „Blade Runner“) bis zu den Dystopien der jüngsten Vergangenheit und Gegenwart in Filmen und Serien. Zudem werden wir uns mit der in den letzten Jahren vieldiskutierten Frage beschäftigen, warum es so schwer ist, Utopien zu entwerfen. Dabei wird unser Analysezugang sowohl die erzählerischen und ästhetischen Dimensionen als auch die kulturellen und gesellschaftlichen Kontexte einbeziehen, die das Entstehen von Dystopien mitbedingen.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2022/23 gefunden:
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