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IIM/IKÜ: Datenkritik - Privatheit und Anonymität in digitalen Medien - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 2035 Kurztext
Semester WiSe 2022/23 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 30 Max. Teilnehmer/-innen 30
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr / Zielgruppe Ausschließlich Bachelor-Studierende
Credits 3 Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Manuell (?)
Hyperlink   Evaluation Noch nicht entschieden
Sprache deutsch
Anwesenheitspflicht Ja (mind. 80%) (?)
Keine Anmeldefrist
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Fr. 16:00 bis 18:00 c.t. wöchentlich Neubau Bühler-Campus - LN 005 (Seminarraum) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Personen
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Raupach, Tim, Dr. verantwortlich und durchführend
Weitere Person Zuständigkeit
Wortmann, Volker, Dr., Senior Lecturer verantwortlich, nicht durchführend
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Bachelor NbFa Medien
Bachelor NbFa Medien
Bachelor NbFa Medien
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MED-MT3 Medientheorie, TM 3 (IKÜ/IIM): Theorie der Populären Kultur
MED-MT2 Medientheorie, TM 2 (IKÜ/IIM): Medientheoretische Positionen und Einzelmedientheorie
MED-MK213 (IKÜ/IIM): Medienkulturen der Jetztzeit
MED-MK22 Medienkultur 2, TM 2 (IKÜ/IIM): Bildtheorie und Visual Culture
MED-MK21 Medienkultur 2, TM 1 (IKÜ/IIM): Theorie der digitalen Medien
MED-MK12 Medienkultur 1, TM 2 (IKÜ/IIM): Mediengeschichte der Einzelmedien und Medienevolution
MED-MK11 Medienkultur 1, TM 1 (IKÜ): Einführung Kulturgeschichte der Medien
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur
Inhalt
Literatur

Christian Aldenhoff, Lukas Edeler et.al. (Hrsg.): Digitalität und Privatheit. Kulturelle, politisch-rechtliche und soziale Perspektiven. Bielefeld 2019.
Simon Garnett, Stefan Halft et. al. (Hrsg.): Medien und Privatheit. Passau 2014.

Bemerkung

Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Hybrid-Veranstaltung, die im Wechsel in Präsenz und online (BBB) stattfindet. Der erste Termin am Fr., 04.11.2022 findet in Präsenz statt, der zweite Termin am 18.11.2022 online, usw. Den Zugang zu BBB findet Sie über die Learnwebseite zum Seminar.
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Studienleistung: Referate
Prüfungsleistung: Hausarbeit (3.000 Wörter)

Voraussetzungen

BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung ist nur für Student:innen der I-Studiengänge des FB 3 studierbar; Student:innen der kulturwissenschaftlichen Studiengänge des FB2 wählen bitte die Veranstaltung um 14.00 Uhr.

Lerninhalte

Im Zuge einer weiter voranschreitenden Digitalisierung mit einer sich ausdifferenzierenden Praxis algorithmischer Klassifikationen von personenbezogenen Daten in Big Data-Modellen ist das Thema Datenschutz weiterhin diskutiert wie auch umkämpft. Über die juristische Perspektive zum Schutz der Privatsphäre und des allgemeinen Persönlichkeitsrechts hinaus sucht das Seminar einen medienwissenschaftlichen Zusammenhang von Anonymität und Privatheit. Dazu sollen Bedeutungsdimensionen von Anonymität innerhalb der heutigen Medienkultur semantisch ausgeleuchtet und gezeigt werden, inwieweit anonymes Handeln für ein friedliches gesellschaftliches Miteinander zwar notwendig ist, aber auch ein gesellschaftliches Spannungsfeld markiert: Anonymität in sozialen Medien kann einerseits eingesetzt werden, um die eigene Privatheit vor dem Zugriff des Staates bzw. der Plattformbetreiber zu schützen. Anderseits kann Anonymität genutzt werden, Meinungsbildungsprozesse in sozialen Medien zu manipulieren, andere NutzerInnen mit ‚Hatespech‘ und ‚Cybermobbing‘ zu attackieren. Solche Auseinandersetzungen setzen sich oft in der realen Welt fort und haben damit auch Konsequenzen für das Privatleben der Betroffenen. Das ambivalente Phänomen medialer Anonymität, infolgedessen Medien sowohl Bedrohung als auch Mit-Konstituent von Privatheit sind, muss daher vor dem Hintergrund einer interdisziplinären Privatheitsforschung mitsamt ihren medienethischen Implikationen kritisch diskutiert werden: welche Formen der Privatheit sind in einer modernen und offenen Mediengesellschaft möglich und wünschbar und welche Gefahren liegen in den Klassifikations- und Normierungsmustern digitaler Anwendungen und Nutzungsszenarien?


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2022/23 gefunden:
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