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"Based on a true story" - Zu Pop-Geschichte und Geschichtsschreibung - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 2045 Kurztext
Semester WiSe 2022/23 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus Studienjahr / Zielgruppe Master-Studierende (für Bachelor-Studierende geöffnet)
Credits
Hyperlink   Evaluation Noch nicht entschieden
Sprache deutsch
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Di. 10:00 bis 12:00 c.t. wöchentlich Hs 52 / Burgtheater - Hs 52/123 (Theatermediothek/Seminarraum) Raumplan Krankenhagen      
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Krankenhagen, Stefan, Professor Dr. verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MMED-SB322 Mastermodul 2 Verm. massenmed. Praxis, TM 2 (ab PO 2013): Vermittlung in Medien und Populärer Kultur
MMED-SB321 Mastermodul 2 Verm. massenmed. Praxis, TM 1 (ab PO 2013): Medien und Populäre Kultur als Vermittler
MMED-SB312 Mastermodul 1 Gesch. massenmed. Inszen., TM 2: Mediengesellschaft
MMED-SB311 Mastermodul 1 Gesch. massenmed. Inszen., TM 1: Massenmedialität und Popularität
MMED-SB234 Mastermodul 3 Prakt. u. Techn. d. Insz., TM 4: Analyse von Inszenierungen
MMED-SB232 Mastermodul 3 Prakt. u. Techn. d. Insz., TM 2: Audiokultur
MMED-SB231 Mastermodul 3 Prakt. u. Techn. d. Insz., TM 1: Videokultur
KWPK-AM4 BA KuWi AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 4 (Studienbeginn vor 1.10.17): Kulturtheorie / Kulturphilosophie / Kultursoziologie
KWPK-AM3 BA KuWi AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 3: Kulturgeschichte / Populäre Kultur / Kulturphilosophie
KWPK-AM2 BA KuWi AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 2: Ästhetische Verfahrensweisen, Kulturtechniken und mediale, theatrale, musikalische Präsentationen
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur
Inhalt
Literatur

Zum Beispiel: Hans Ulrich Gumbrecht (2001): Die Gegenwart wird (immer) breiter. In: Merkur 9/10: 768-784, Simon Reynolds (2011): Retromania. Pop Culture's Addiction to its own past, London: Faber and Faber; Hayden White (1994/ 1973): Metahistory. Die historische Einbildungskraft im 19. Jahrhundert in Europa, Frankfurt a.M.: Fischer; Deines, Stefan, Stephan Jaeger und Ansgar Nünning (Hrsg.), Historisierte Subjekte - Subjektivierte Historie. Zur Verfügbarkeit und Unverfügbarkeit von Geschichte, Berlin: de Gruyter; Ulf Otto (2011): Die Macht der Toten als das Leben der Bilder. Praktiken des Reenactments in Kunst und Kultur. In: Jens Roselt und Christel Weiler (Hrsg.): Schauspielen heute: Die Bildung des Menschen in den performativen Künsten. Bielefeld: Transcript, 185-201.

Lerninhalte

Die Popkultur hat ein ambivalentes Verhältnis zu Geschichte und Geschichtsschreibung. Zum einen ist offensichtlich, dass populäre Artefakte und Prozesse sich nicht um historische Tatsächlichkeit kümmern (müssen). Das gilt für Buffalo Bill’s Wild West Show aus dem 19. Jahrhundert, in der die koloniale Eroberung Nord-Amerikas zu moderner Unterhaltung gemacht wurde, nicht anders als für Filme wie Schindlers Liste, Serien wie Mad Men oder #ichbinsophiescholl. Der Popkultur fehlende historische Wahrhaftigkeit vorzuwerfen – so die These des Seminars – geht an ihren Zielen und Zwecken vorbei. Was ist es dann, was eine Geschichtsschreibung im Modus von Pop leistet oder leisten kann? Zweitens kann die Popkultur, je nachdem, wann sie begonnen haben soll, mittlerweile selbst auf eine eigene Geschichte zurückblicken und findet sich immer öfter in Ausstellungen oder Überblicksdarstellungen musealisiert. Wie wird Pop-Geschichte geschrieben, im Wissen darum, dass Pop „alles ist, was knallt“ (Rainald Goetz) – und damit gerade nicht museale Objekte in verstaubten Vitrinen?


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2022/23 gefunden:
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