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Ästhetik und Theorie des Niedlichen - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Blockveranstaltung/Kompaktseminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 2025 Kurztext
Semester SoSe 2022 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 30
Rhythmus Studienjahr / Zielgruppe Bachelor-Studierende (für Master-Studierende geöffnet)
Credits
Hyperlink   Evaluation Ja (als gesamte Veranstaltung - freie Gestaltung)
Sprache deutsch
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Fr. 10:00 bis 12:00 Einzeltermin am 29.04.2022 Externes Gebäude - Online-Lehre (ggf. folgt Raumangabe für Ausnahme Präsenzlehre) Raumplan        
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Fr. 11:00 bis 18:00 Einzeltermin am 17.06.2022 Altbau Bühler-Campus - L 047 (kl. Hörsaal) Raumplan        
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Sa. 10:00 bis 16:00 Einzeltermin am 18.06.2022 Altbau Bühler-Campus - L 047 (kl. Hörsaal) Raumplan        
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Fr. 11:00 bis 18:00 Einzeltermin am 24.06.2022 Gebäude G (Hauptcampus) - G 204 (Seminarraum) Raumplan        
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Sa. 10:00 bis 16:00 Einzeltermin am 25.06.2022 Gebäude G (Hauptcampus) - G 204 (Seminarraum) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Kohout, Annekathrin verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MMED-SB322 Mastermodul 2 Verm. massenmed. Praxis, TM 2 (ab PO 2013): Vermittlung in Medien und Populärer Kultur
MMED-SB321 Mastermodul 2 Verm. massenmed. Praxis, TM 1 (ab PO 2013): Medien und Populäre Kultur als Vermittler
MMED-SB312 Mastermodul 1 Gesch. massenmed. Inszen., TM 2: Mediengesellschaft
MMED-SB311 Mastermodul 1 Gesch. massenmed. Inszen., TM 1: Massenmedialität und Popularität
KWPK-AM4 BA KuWi AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 4 (Studienbeginn vor 1.10.17): Kulturtheorie / Kulturphilosophie / Kultursoziologie
KWPK-AM3 BA KuWi AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 3: Kulturgeschichte / Populäre Kultur / Kulturphilosophie
KWPK-AM2 BA KuWi AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 2: Ästhetische Verfahrensweisen, Kulturtechniken und mediale, theatrale, musikalische Präsentationen
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur
Inhalt
Lerninhalte

English below

Lange Zeit waren „niedlich“
oder „süß“ keine relevanten ästhetischen Begriffe. Das hat sich im 21.
Jahrhundert geändert. Vielerorts wurde in den letzten Jahren die Bedeutung von „Cuteness“
als einer globalen Waren- und Alltagsästhetik hervorgehoben. Nicht mehr nur
Nippes im häuslichen Umfeld, sondern insbesondere die Kommunikation im Social
Web wird zunehmend beherrscht von niedlichen Formen der (Selbst-)Darstellung.
Selfies mit entsprechenden Filtern, sogenannter „Catcontent“, und allen voran Emojis prägen den digitalen Alltag. Waren
niedliche Kunst oder Literatur in der westlichen Welt des vergangenen
Jahrhunderts noch undenkbar oder nur in Form der Ironie anzutreffen, wagen sich
Künstler:innen und Schriftsteller:innen zunehmend an süße Darstellungsweisen
heran.

Im Blockseminar widmen
wir uns in Form von Lektürediskussionen, eigenen Essays und Bildanalysen den
Fragen: Was ist niedlich? Welche Effekte gehen mit der Ästhetik einher? Worin
unterscheidet sie sich vom Schönen und Erhabenen einerseits und vom Hässlichen und Ekligen
andererseits? Wo tritt Niedliches in Erscheinung? Warum stand das Niedliche
hierzulande lange unter Kritik? Ist das Niedliche Ausdruck von Schwäche und
Unterwürfigkeit – oder nicht auch von Herrschaft und Kontrolle? Drückt man mit
dem Niedlichen Zuneigung aus – oder Manipulation? Welchen Einfluss haben
ostasiatische Niedlichkeitskulturen wie das japanische Kawaii oder südkoreanische
Aegyo auf die globale Populärkultur?

Anhand von Beispielen
aus Kunst und Populärkultur von Emyra Duff bis K-Pop sowie vielbeachteten
Texten zur Cuteness von Edmund Burke, Sianne Ngai bis Simon May werden wir
diesen Fragen auf den Grund gehen und das Niedliche vor allem als ein Austragungsort
von Machtspielen untersuchen.

 

 

For
a long time, „cute“, “niedlich" or "süß"
were not relevant aesthetic terms. This has changed in the 21st century. In
recent years, the importance of "cuteness" as a global commodity and
everyday aesthetic has been highlighted. No longer just knickknacks in the
domestic environment, but communication
on the social web in particular is increasingly dominated by cute forms of
(self-)representation. Selfies with appropriate filters, so-called "cat
content" and, above all, emojis are shaping everyday digital life. While
cute art or literature were still impossible in the Western world of the last
century, or could only be found in the form of irony, artists and writers are
increasingly venturing into cute modes of representation.

In
the block seminar, we will devote ourselves to the following questions in the
form of reading discussions, writing essays and analysing images:
What is cute? What effects go hand in hand with aesthetics? How does it differ
from the beautiful and sublime on the one hand and from the ugly and disgusting
on the other? Where does cute appear? Why has cuteness long been under
criticism in the Western world? Is cuteness an expression of weakness
and submissiveness - or not also of domination and control? Does cuteness
express affection - or manipulation? How do East Asian cuteness cultures such as
Japanese kawaii or South Korean aegyo influence the global popular
culture?

Using
examples from art and popular culture from Emyra Duff to K-Pop, as well as
well-received texts on cuteness from Edmund Burke, Sianne Ngai to Simon May, we
will explore these questions and examine cuteness primarily as a venue for
power games.

 

 

 

 

 


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2022 , Aktuelles Semester: SoSe 2022
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