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In between - Fotografische Strategien zum Zwischenraum - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 2028 Kurztext
Semester WiSe 2021/22 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 25 Max. Teilnehmer/-innen 25
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr / Zielgruppe Ausschließlich Bachelor-Studierende
Credits 3 Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Manuell (?)
Hyperlink   Evaluation Ja (als gesamte Veranstaltung - online)
Sprache deutsch
Anwesenheitspflicht Ja (mind. 80%) (?)
Keine Anmeldefrist
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Do. 16:00 bis 18:00 c.t. wöchentlich 04.11.2021 bis 10.02.2022  Hs 52 / Burgtheater - Hs 52/101 (großer Seminarraum im Theaterneubau) Raumplan   findet statt     25
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Straßmann, Sarah , Ph.D. verantwortlich und durchführend
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Bachelor B.A. Kulturwissensch./äP.
Bachelor B.A. KUP im int. Vergl.
Bachelor B.A. Szenische Künste
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MED-VERM2 Vermittlungsmodul, TM 2: Übung partizipatorische Medienpraxis
MED-M42 Modul 4, TM 2: Synchronisierung und Adaption
MED-MK24 Medienkultur 2, TM 4: Übung Medienkulturbeobachtung als ästhetische Praxis
MED-AEST3Ü Medienästhetik, TM 3: Übung: Techniken der Medienpraxis
MED-MK23K Medienkultur 2, TM 3 (KuWi): Übung Beobachtung kultureller Prozesse, Medienkulturbeobachtung
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur
Inhalt
Literatur

- J. Dünne, S. Günzel (Hg.): Raumtheorie - Grundlagentexte aus Philosophie und Kulturwissenschaften, Suhrkamp, 2006
- S. Günzel: Raum - Eine kulturwissenschaftliche Einführung, utb., 2020
- S. Günzel (Hg.): Mediale Räume, Kadmos, 2018
- S.Günzel: raumbild - zur Logik des Medialen, Kadmos, 2012
- U. Wirth (Hg.): Bewegen im Zwischenraum, Bd. 3 der Reihe "Wege der Kulturforschung", Kadmos, 2012
Literatur wird mit Beginn der Vorlesungszeit ergänzt.

Bemerkung

! Achtung: Die erste Sitzung am Do. 04.11.2021 findet zur Einführung online statt (ein Link zur Onlinekonferenz folgt per mail) !
Diese Übung findet hauptsächlich in Präsenz statt. Voraussichtlich werden einzelnen Termine online, bzw. asynchron organisiert (genauer Ablauf und Terminierung innerhalb der ersten Sitzung via Videokonferenz).
 
Der Übung ist außerdem das vertiefende Seminar „Interspaces: Medien- u. Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf den (digitalen) Zwischenraum" zugeordnet. Beide Kurse sollten zusammen besucht werden.

Voraussetzungen

Studienleistung: regelmäßige Teilnahme an Seminarsitzungen (in Präsenz und online), Umsetzung von Übungen und Hausaufgaben
Prüfungsleistung: Ausarbeitung einer der Übungen des Kurses + schriftl. Reflexion zu dieser Übung

Lerninhalte

Seit ihrer Erfindung Mitte des 19. Jh ist die Fotografie als bildgebendes Verfahren einem steten Wandel unterworfen, dies sowohl in technischer Hinsicht, als auch in ihrer kulturellen Bedeutung. Untrennbar scheint die Entwicklung von einer analogen zu einer digitalen mobilen Gesellschaft mit dem Wandel des Fotografischen zu korrelieren. Fotografische Bilder und ihre zugrunde liegenden Apparaturen sind folglich par excellence Erscheinungsformen des Übergangs. In ihnen materialisieren sich technische und kulturelle Veränderungen ebenso wie sie diese selbst zur Sichtbarkeit bringen.


Analoge Bildträger und digitale Screens markieren als haptische oder virtuelle Oberflächen Grenzen zwischen realem und imaginiertem Raum. Das fotografische Dokument im Sinne einer Momentaufnahme der Wirklichkeit ist stets ein Augenblick zwischen einem Davor und einem Danach. Das Verhältnis von physischem Raum und Bild ist sowohl eines der Konstruktion wie auch der Konstitution: Raum wird im Bild konstruiert, womit Raum und Realität sich bildhaft konstituieren. Dies entspricht der grundsätzlichen Eigenschaft von fotografischen Bildern: Diesen ist die Leistung eigen, etwas zeigen zu können, was selbst nicht physisch anwesend ist. Digitale fotografische Alltagspraktiken fungieren zudem als Kommunikationsmittel und schaffen soziale Räume innerhalb der digitalen Welt, in der die Menschen sich immer mehr aufzuhalten beginnen. Diese Zwischenräume sind eigentlich nicht zu bewohnen, dennoch bewegen wir uns zeitweilig und in medialer Dimension in ihnen.

 

In der Übung erschließen wir uns in Form von diversen Übungen, kurzer Textlektüre und Diskussion, sowohl analoge als auch digitale fotografische Verfahren, die exemplarisch für jenen schwer zu definierenden „Zwischenraum“ stehen könnten. In eigenen künstlerisch-praktischen Experimenten erforschen wir zudem, welche Raumerfahrungen und kulturell konnotierten Raumkonstruktionen aus Medienpraktiken hervorgehen, die mit den Grenzziehungen zwischen dem Tatsächlichen und dem Imaginären spielen.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2021/22 gefunden:
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