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QFF - Das Quarantäne-Film-Festival - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar mit Praxisanteilen Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 20002 Kurztext
Semester SoSe 2020 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 20 Max. Teilnehmer/-innen 20
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr / Zielgruppe Bachelor-Studierende (für Master-Studierende geöffnet)
Credits 3 Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Automatisch(50%_FachSem./50%_Losen) (?)
Hyperlink   Evaluation Ja (als gesamte Veranstaltung - freie Gestaltung)
Sprache deutsch
Keine Anmeldefrist
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Fr. 14:00 bis 17:30 s.t. 14-täglich 24.04.2020 bis 17.07.2020  Externes Gebäude - -- (keine Raumbuchung / externer Raum) Raumplan   findet statt     20
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Künemund, Jan , M.A. verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MED-VERM1 Vermittlungsmodul, TM 1: Praxen von Medienkulturen
MED-VERM2 Vermittlungsmodul, TM 2: Übung partizipatorische Medienpraxis
MED-VERM3 Vermittlungsmodul, TM 3: Übung Medienkulturdokumentation
MED-MK13 Medienkultur 1, TM 3 (KuäP): Beobachtung medienkultureller Prozesse
MED-MK213 Medienkultur 2, TM 1/3: Medienkulturen der Jetztzeit
MED-MK24 Medienkultur 2, TM 4: Übung Medienkulturbeobachtung als ästhetische Praxis
MED-MK23K Medienkultur 2, TM 3 (KuWi): Übung Beobachtung kultureller Prozesse, Medienkulturbeobachtung
MMED-SB233 Mastermodul 3 Prakt. u. Techn. d. Insz., TM 3: Übung Medieninszenierungsübung
MMED-SB322 Mastermodul 2 Verm. massenmed. Praxis, TM 2 (ab PO 2013): Vermittlung in Medien und Populärer Kultur
MMED-SB323 Mastermodul 2 Verm. massenmed. Praxis, TM 3: Übung Medienauftritte
MED-MK22 Medienkultur 2, TM 2: Bildtheorie und Visual Culture / Bildtheorie und Bildwissenschaft
MED-MK12a Medienkultur 1, TM 2: Vertiefung Medienkulturgeschichte
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur
Inhalt
Literatur

Haslam, Mark (2004).  “Vision, Authority, Context: Cornerstones of Curation and Programming.”  The Moving Image 4:1 (2004): 48–59

Marks, Laura U. (2004). “The Ethical Presenter: Or How to Have Good Arguments over Dinner.” The Moving Image 4:1 (2004): 35–47.

 

allgemein:

http://www.filmfestivalresearch.org/index.php/ffrn-bibliography/7-programming/

 

Und hier ein paar Orte, an denen man frei verfügbare Filme findet:

https://archive.org/

https://www.fiafnet.org/pages/E-Resources/Film-AV-Collections-Online.html

https://screenculture.wp.st-andrews.ac.uk/2020/03/18/streaming-video-resources-for-times-of-social-distancing/

https://creativepinellas.org/magazine-items/resources-for-experiencing-film-in-times-of-social-distancing/

https://sites.google.com/view/dokartlabor/projekte/das-dokumentarische-im-digitalen/digitale-ressourcen?authuser=0

http://www.openculture.com/freemoviesonline

 

 

Bemerkung

Studienleistung:

Als individuelle Leistung identifizierbarer Beitrag zum Festival.

Prüfungsleistung:

Festivalbericht über eine Sektion, an der man nicht beteiligt war, Umfang: 6-9 Seiten, für die Note zählt auch die praktische Mitwirkung am Online-Festival.

Voraussetzungen

Gefragt sind Reflektiertheit im Umgang mit der eigenen Mediennutzung und Bewegungssicherheit in der Recherche nach künstlerischem audiovisuellen Material jenseits der Consumer-Streaming-Dienste. Teilnehmende mit Festival-Besuchs-Erfahrung sind im Vorteil. Auch solche mit speziellen Skills (oder der Bereitschaft, sich diese schnell anzueignen): Schreiben, Umgang mit Schnittprogrammen, Webseitengestaltung. Die Zustimmung zur Teilnahme an Videokonferenzen ist ebenfalls Voraussetzung.

Lerninhalte

Filmfestivals sind soziale Ereignisse, die regelmäßige Filmangebote in Kinos, Videotheken und auf Streamingplattformen eventisieren. Ihr Alleinstellungsmerkmal ist, dass sie innerhalb eines kurzen Zeitraums Filme, ihre Produzent*innen und ein Publikum an einem Ort zusammenbringen, ihre Zugänge verknappen, einen Gerade-Jetzt-Hier-Moment erzeugen und eine Rausch des sozialen Erlebens, eines medial gefilterten Blicks auf die Welt und der subjektiven Verknüpfungen herstellen.Die Hildesheimer Studierenden wissen nach Exkursionen zur Berlinale, zum Dok Leipzig, zur Duisburger Filmwoche, zum Xposed, zu den Oberhausener Kurzfilmtagen aus Besucher*innenerfahrung, wovon hier die Rede ist.

Seit Beginn der Corona-Krise fallen Filmfestivals der Reihe nach dem Gebot des Physical Distancing zum Opfer. Gleichzeitig ist der Bedarf nach sinnlichen Zugängen zur Welt, nach Austausch und Ablenkung bei den vereinzelt vor ihren Endgeräten sitzenden Menschen groß wie nie. Die Festivalstrukturen sind auf diese Bedingungen schlecht vorbereitet. Ihre wirtschaftlichen Funktionen in den verschiedenen Auswertungsketten haben sie verloren, Uraufführungen werden abgesagt, Produktionen gestoppt, neuer Content rar. Einige Festivals veröffentlichen nur mehr ihre Kataloge, andere zeigen eine Auswahl online oder öffnen ihre Archive. Das unterversorgte und sich im Netz organisierende Publikum erstellt Kompilationen von Online-Angeboten.

In diesem praxisorientierten Seminar soll ein Filmfestival kuratiert werden, das aus vielen frei im Netz zirkulierenden Einzelbeiträgen ein Programm erstellt, das nach den u.a. von Mark Haslam (2004) entwickelten kuratorischen Kriterien der Nachhaltigkeit, Diversität, Integrität und Vielfalt entwickelt, ein Angebot für Filmfestivalfans in #stayingathome-Zeiten darstellen soll. Eine Gruppe von 20 Studierenden soll zunächst durch Recherche und Schwarmintelligenz mögliche Beiträge einreichen, die gemeinsam, nach vorher festgelegten Kriterien, gesichtet werden. Danach werden einzelne Sektionen gebildet, die einzelne Programmblöcke zusammenstellen. Gefragt sind spezielle Expertisen für unterschiedliche Formate: Spielfilm, Dokumentarfilm, Experimentalfilm, Musikvideo usw. Eine wiederum aus den Sektionen gebildete Kommission soll das Profil des Festivals im Auge behalten. Der Dozent hält sich als Organisationsleiter des Festivals aus der kreativen Auswahlarbeit heraus. Steht das Programm, muss es kommuniziert werden: das Festival braucht einen Namen, jede Sektion ein Profil, das Publikum einen Überblick: ein Katalog soll das Ergebnis präsentieren, Trailer, Podcasts tec. wären auch nicht schlecht. Aber wie kann das Festival besucht werden: über eine Webseite? In Playlists? Wie kann die Kommunikation über das Gesehene hergestellt werden? Ideen und Medienkompetenz sind gefragt.

 

 


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21
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