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4. ENOJP Konferenz zur japanischen Philosophie - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Tagung
Veranstaltungsnummer Kurztext ENOJP 4
Semester SoSe 2018 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen 50 Max. Teilnehmer/-innen 50
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr / Zielgruppe
Credits 0 Anmeldung Keine Online-Anmeldung , Vergabe: Manuell (?)
Hyperlink http://enojp4.wordpress.com Evaluation Nein
Sprache deutsch
Anwesenheitspflicht Nein (?)
Keine Anmeldefrist
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Di. 08:00 bis 20:00 s.t. Einzeltermin am 04.09.2018 Hs 27 / Pferdestall - Hs 27/103 (großer Seminarraum) Raumplan        
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Di. 08:00 bis 20:00 s.t. Einzeltermin am 04.09.2018 Hs 48 / Malerei - Hs 48/005 (Domäne - Kleiner Seminarraum - Inst. für Bildende Kunst) Raumplan        
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So. 08:00 bis 20:00 s.t. Einzeltermin am 09.09.2018 Hs 48 / Malerei - Hs 48/005 (Domäne - Kleiner Seminarraum - Inst. für Bildende Kunst) Raumplan        
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So. 08:00 bis 20:00 s.t. Einzeltermin am 09.09.2018 Hs 27 / Pferdestall - Hs 27/103 (großer Seminarraum) Raumplan        
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-. 08:00 bis 20:00 s.t. Blockveranst. + Sa und So 27.08.2018 bis 03.09.2018  Hs 48 / Malerei - Hs 48/005 (Domäne - Kleiner Seminarraum - Inst. für Bildende Kunst) Raumplan        
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-. 08:00 bis 20:00 s.t. Blockveranst. + Sa und So 04.09.2018 bis 09.09.2018  Hs 50 / Hohes Haus - Hs 50/302 (Hohes Haus - Aula) Raumplan        
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-. 08:00 bis 20:00 s.t. Blockveranst. + Sa und So 04.09.2018 bis 09.09.2018  Hs 50 / Hohes Haus - Hs 50/202 (Hohes Haus - großer Seminarraum) Raumplan        
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-. 08:00 bis 20:00 s.t. Blockveranst. + Sa und So 04.09.2018 bis 09.09.2018  Hs 2a / Theater - Hs 2A/004 (Domäne Theater) Raumplan        
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-. 08:00 bis 20:00 s.t. Blockveranst. + Sa und So 04.09.2018 bis 09.09.2018  Hs 50 / Hohes Haus - Hs 50/402 (Hohes Haus - großer Seminarraum) Raumplan        
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-. 08:00 bis 20:00 s.t. Blockveranst. + Sa 05.09.2018 bis 08.09.2018  Hs 48 / Malerei - Hs 48/005 (Domäne - Kleiner Seminarraum - Inst. für Bildende Kunst) Raumplan        
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-. 08:00 bis 20:00 s.t. Blockveranst. + Sa 05.09.2018 bis 08.09.2018  Hs 27 / Pferdestall - Hs 27/103 (großer Seminarraum) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Greco, Francesca verantwortlich und durchführend
Kuwayama, Yukiko verantwortlich und durchführend
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Philosophie
Inhalt
Lerninhalte

enojp4.wordpress.com

 

English

“Transitions” can be interpreted on the one hand as spatial continuities, the blurring of borders, spaces of openness or mediating intersections, on the other hand as temporal processes of metamorphosis, transformation or revolution. Spatiotemporal forms of movement are also phenomena of transition which leave objectified traces on their path without being identical to them. “Transitions” are characterized by vagueness and openness. They blur the boundaries of distinct phenomena and break up the borders of fixed definitions, enabling separate fields to resonate and opposing notions to interfere with each other.

In Japanese Philosophy, we find a wide variety of observations on transitory phenomena. The notions of nothingness (無) and emptiness (空) in Daoist and Buddhist thought can be interpreted as modalities of openness which enable transitions and interpenetrations between different phenomena (自自無碍). This fundamental idea is also influential in Modern Japanese Philosophy. Nishida Kitarō’s logic of place emphasizes the (me-)ontological priority of encompassing fields and processes of self-structuring over rigid substances and Watsuji Tetsurō’s notion of “betweenness” (間柄) stresses the relationality and spatial transition of human existence which inspires the sociologist Hamaguchi Eshun to the concept of an “intersubject” (間人). Practices of self-cultivation which are influenced by different strains of East Asian Philosophy also constitute creative self-transformations of human subjects, enabling mediations between body and mind and structuring embodiments of mental and affective attitudes through habitualized enactments of bodily patterns (型).

The thematic focus of the conference emphasizes the importance of such an engagement with “Transitions” in the context of Japanese Philosophy. Moreover, it aims at showing the possibility of an interdisciplinary transition between philosophy and other scientific and creative fields of knowledge and practice, enabling a “thinking in transition” that remodels itself continuously while engaging with current debates.


Deutsch

„Übergänge“ können sowohl als räumliche Kontinuitäten, verschwimmende Grenzen, Orte der Offenheit oder halb-dingliche Vermittlungssphären, als auch als zeitliche Metamorphosen, Transformationsprozesse oder ereignishafte Umbrüche auftreten. Auch raumzeitliche Bewegungsverläufe sind Phänomene des Übergangs, die gegenständliche Spuren hinterlassen, ohne in diesen aufzugehen.

„Übergänge“ zeichnen sich dadurch aus, dass sie nur vage bestimmt sind, keine klaren Konturen haben und Zwischenräume eröffnen. Sie lassen Grenzen verschwimmen und brechen feste Definitionen auf, sodass abgetrennte Felder und gegensätzliche Begriffe in Resonanz treten oder miteinander interferieren können.

In der japanischen Philosophie lässt sich eine vielseitige Auseinandersetzung mit Phänomenen des Übergangs beobachten. Die im daoistischen und buddhistischen Denken zentralen Begriffe des Nichts (無) und der Leerheit (空) können als Formen von Offenheit verstanden werden, die Übergänge und wechselseitige Durchdringungen (自自無碍) zwischen differenten Phänomenen ermöglichen. Dieser Grundgedanke findet sich in verwandelter Form auch in der modernen japanischen Philosophie wieder. Nishida Kitarōs Logik des Ortes betont den (me-)ontologischen Vorrang feldartiger Selbststrukturierungsprozesse vor starren Substanzen und Watsuji Tetsurōs hebt in seiner Beschäftigung mit Formen der „Zwischenheit“ (間柄) die Relationalität und Übergängigkeit des menschlichen Daseins hervor, die den Soziologen Hamaguchi Eshun zur Konzeption eines „Intersubjekts“ (間人) inspirieren. Auch die traditionell in enger Verbindung zur theoretischen Philosophie stehenden, praktischen Formen der Selbstkultivierung stellen kreative Selbstgestaltungspraktiken des Menschen dar, die zwischen Körper und Geist vermitteln und den Menschen als ein transformierbares Gefüge verstehen, das durch Einverleibung körperlicher Muster (型) und in seinen geistigen und affektiven Haltungen geformt werden kann.

Das Thema der 4. Konferenz des ENOJP legt einen Schwerpunkt auf derartige Formen des „Übergangs“ im Kontext der japanischen Philosophie. Zudem betont dies die Möglichkeit des interdisziplinären Übergangs zwischen der Philosophie und anderen Feldern menschlichen Wissens und Handelns in Wissenschaft und Kunst, sowie die Bedeutung eines „Denkens im Übergang“, das sich in Auseinandersetzung mit verschiedenen aktuellen Debatten wandelt und erneuert.

日本語

本年度のENOJPコンファレンスのタイトルとなったドイツ語の「Übergänge」(英: Transitions)という言葉 は、空間的諸連続、また次第に曖昧になっていく境界線、開かれた場所、また半物質的・架け橋的領域のみならず、時間的変成(メタモルフォーゼ)や変形・変容(Transformation)の過程、そして出来事や現象のようにして起こった突発的変化といったかたちで現前してくるものを指します。

この「Übergänge」 は、曖昧なふうにしか規定できないような、はっきりとした輪郭を持たず、規定しようとしても何らかの隙間を残す、といった特徴を示します。境界と境界を暈(ぼか)し、 確固とした定義のようなものは押し破ってしまう。そして互いに隔絶した領域や二項対立する概念同士が、互いに重なり合い、互いを高め合うとも足を引っ張り合うとも言えるような形で共鳴し合うと言えるでしょう。

日本哲学という分野では、この「Übergänge (Transitions)」と呼べる現象について多様な議論が広がっています。 道教、仏教的思想において中心的と言える「無」や「空」の概念は、開かれていることそれ自体のある種の諸形相として理解することができます。これらの開きのかたちは、諸現象の間に起こる動的な変化である「Übergänge (Transitions)」や相関的な貫徹性(自自無碍)を可能にすると言えるでしょう。この基礎となる考えは、姿かたちを変えて近代日本の哲学においても再発見できます。西田幾多郎の場所の論理は、硬直した主体概念の確立以前の、場所的(原野的)自己構成過程の(不)存在論(me-ontologie)の優位を強調しています。和辻哲郎においては、「間柄」の概念でもって人間的現存在の関係性と移行性(Übergängigkeit)を重視し、またこれは木村敏の「あいだ」としての主体の考えにも関係が見られるでしょう。そして、これを踏まえ、後の社会学者、浜口 恵俊は「間人」という概念を成立させます。

また、伝統的に理論哲学と近しい関係にあった自己展開・修養という実践的な枠組みは、人間の創造的な自己形成の実践をも示していると言えるでしょう。この創造的な自己形成の実践とは、身体と精神の双方を介するもので、身体的な実践の型の実現化を通し、人間を、精神的そして情動的な諸行為を形作ることができるような、変容可能な機構として捉えます。

ENOJP第四回カンファレンスの主題は、日本哲学の枠内でこのような複数の形をもった「Übergang」に重点を置いています。さらに、このことで哲学のみならず、人間の知、学問と芸術における行為といった、その他の分野との間をまたぐ学際的な移行の可能性、そして現在の多様な議論においてその形を変え、新しいものとなっていく「移行・移り渉り」における思考の意味を強調することが可能になるでしょう。


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2018 , Aktuelles Semester: WiSe 2018/19
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