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Von romantischen Unternehmern, Trolls und Vaguebookern: Materialanalysen digitaler Subjektkulturen - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar
Veranstaltungsnummer 1035 Kurztext
Semester SoSe 2016 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 30
Rhythmus Studienjahr / Zielgruppe
Credits Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Automatisch(Fachsemesterpriorität) (?)
Hyperlink  
Anmeldefristen Anmeldung (m. Modulprio.) 08.03.2016 - 29.03.2016 23:59:59

Anmeldepflicht
Abmeldung bis Ende 1. Woche 31.03.2016 - 10.04.2016

Anmeldepflicht
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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iCalendar Export
Di. 14:00 bis 16:00 c.t. Einzeltermin am 05.07.2016 Gebäude J (Hauptcampus) - J 107 (Seminarraum) Raumplan        
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Di. 14:00 bis 16:00 c.t. wöchentlich Hs 48 / Malerei - Hs 48/005 (Domäne - Kleiner Seminarraum - Inst. für Bildende Kunst) Raumplan       05.07.2016:  Ausfallbemerkung nur nach dem Einloggen sichtbar.
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Oswald, Sascha , M.A. verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
KUSO-SPEZI Spezielle Aspekte der Kultursoziologie
SO-M41 Modul 4, TM 1: Kultursoziologie / Mediensoziologie
BERZ-SG Studium Generale
KWPK-AM3 AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 3: Kulturgeschichte / Populäre Kultur / Kulturphilosophie
KWPK-AM4 AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 4 (Studienbeginn vor 1.10.17): Kulturtheorie / Kulturphilosophie / Kultursoziologie
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Sozialwiss.
FB 2 - Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation
Inhalt
Voraussetzungen

Das Seminar richtet sich besonders an Studierende der Kulturwissenschaften mit Interesse an praktischem, empirischem Forschen. 

Das Seminar schließt an den Kurs „Kulturpraktiken im Web 2.0“ aus dem WS 15/16 an und wird die dort behandelten Inhalte vertiefen. Die Teilnahme am vorangegangen Kurs ist jedoch nicht notwendig.

Ansonsten wie immer: aktive Teilnahme und Interesse am Thema sind erwünscht.

Lerninhalte

Nach Reckwitz müssen Subjektanalysen „nach der spezifischen kulturellen Form [fragen], welche die Einzelnen in einem bestimmten historischen und sozialen Kontext annehmen, um zu einem vollwertigen, kompetenten, vorbildlichen Wesen zu werden, nach dem Prozess der ‚Subjektivierung‘ oder ‚Subjektivation‘, in dem das Subjekt unter spezifischen sozial-kulturellen Bedingungen zu einem solchen ‚gemacht‘ wird“.

Die Vorzeichen unter denen solche Subjektivierungen stattfinden, die in einem engeren Sinne auch als Identitätsentwürfe verstanden werden können, haben sich mit den digitalen Medien nicht völlig verkehrt, aber eine andere, oftmals eigenwillige Dynamik angenommen. Das Seminar möchte jene Dynamiken und Prozesse im digitalen Raum, in denen Menschen zu modernen „Ichs“ werden, genauer in Augenschein nehmen. Stärker als je zuvor gilt es für Subjektanalysen die Grenzen zwischen Selbststeuerung und Fremdsteuerung, zwischen Akteur und Technik aufzulösen und moderne Ich-Werdung als Nexus von Dingen, Menschen, sozialen Kontexten, Diskursen und Praktiken aufzufassen.

Damit das nicht nur ein abstraktes, theoretisches Postulat bleibt, wollen wir uns im Seminar mit ausgewählten Fallbeispielen beschäftigen, zu deren Untersuchung uns die Literatur nur als Leitfaden dienen wird. Wir werden uns auf einige wenige Formate beschränken, um diese in der notwendigen Tiefe durchdringen zu können. Welche das sein werden, wird zu Beginn des Seminars gemeinsam entschieden.

Hier nur eine kleine Auswahl möglicher Fragestellungen: Welche Form der Selbstbezüglichkeit stiften Selfies und welche Vorstellung vom Menschen kommt zum Ausdruck, wenn der „Cloud“-Anbieter Sprint mit dem „right to be unlimited“ wirbt? Was bedeutet es für das eigene Selbstverständnis, wenn ich auf der Partnerbörse finya.de hundert Fragen über mich selbst beantworten soll, während die Dating-App Tinder allem Selbstauskunft-Brimborium zynisch mit einem Links-Wisch begegnet? Sind Memes der Beginn einer Ära der „ikonischen Kommunikation“, in welcher das Ich in kollektive Symboliken eingelagert ist? Sind Foren eine Art digitaler "Wilder Westen", in denen nur das Recht des Stärkeren im Kampf um die Gunst des Publikums gilt?

 

 


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2016 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21
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