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Freie Projekte - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart kleines Projekt
Veranstaltungsnummer 0728 Kurztext
Semester SoSe 2016 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 10 Max. Teilnehmer/-innen 10
Rhythmus i.d.R. jedes Semester Studienjahr / Zielgruppe Bachelor-Studierende (für Master-Studierende geöffnet)
Credits 3 Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Manuell (?)
Hyperlink   Evaluation Ja (als gesamte Veranstaltung - online)
Anmeldefristen Anmeldung (Einzelvergabe) 08.03.2016 - 29.03.2016 23:59:59

Anmeldepflicht
Abmeldung bis Ende VL-Zeit 31.03.2016 - 08.07.2016

Anmeldepflicht
Anmeldung zweite Runde II (Einzelvergabe) 31.03.2016 - 15.04.2016 12:00:00

Anmeldepflicht
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Mi. 18:00 bis 20:00 c.t. wöchentlich Hs 46 / Weißes Haus - Hs 46/003 (Bibliothek Philosophie und Handapparat Kulturpolitik) Raumplan    

P 1 = Träume

 
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Weitere Person Zuständigkeit
Wille, Katrin, apl. Professorin Dr. phil. habil. verantwortlich, nicht durchführend
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Bachelor B.A. Philosophie-Künste-M
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
PH-Vert (Phil) Vertiefungsmodul Philosophie BA PKM
0ERA-4LP Veranstaltungen mit 4 Credits f. ausl. Programmstud. (ERASMUS)
PH-AM (Phil) Aufbaumodul
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Philosophie
Inhalt
Bemerkung

Freie Projekte bieten die Möglichkeit, selbst organisierte Studienprojekte mit einer Bearbeitungszeit von ca. 90 Stunden in Einzel- oder Gruppenarbeit umzusetzen. Koordiniert werden diese Semester von Frau Dr. Katrin Wille. Die Planung und Umsetzung erfolgt durch die Studierenden selbst. 

Genauere Informationen zu den Freien Projekte hängen im Institut für Philosophie aus und können dort auch von Studierenden ausgehängt werden.

Lerninhalte

P1: Träume - den Körper aussetzen und sich sich selbst aussetzen

Wir möchten das Phänomen des Traums aus verschiedenen Perspektiven betrachten, Texte zu diesen lesen und uns auf möglichst vielen Ebenen an diesen unscharfen Begriff herantasten.
Dafür haben wir uns folgende mögliche Herangehensweisen überlegt:

- phänomenologisch: Wie spürt man den Leib im Traum? Wie zeigt sich der Körper als unkontrollierbar und der Geist unlenkbar oder scheint dies nur so? Empfindungen und körperliche Reaktion
- Träume als Grenzerfahrung und Wendepunkt, sich Unbekanntem auszusetzen (Descartes Traumerlebnis)
- Lucides Träumen /Klarträume: sich bewusst dem Unbewussten aussetzen? Den Traum oder die Welt im Traum in der Hand haben?
- Perspektivität: Perspektivenwechsel: narrative Träume, allwissender Erzähler (über das selbst hinaus), Körperwechsel, ...
- Träume und Sprache: Sprachwechsel im Traum, Träume in Sprach üebrsetzen, wie kann man Wörter für Wahrnehmung ohne akute Sinnerfahrung finden?
- Erfahrung und Erinnerung: Wie sind Träume von Neugeborenen, Blinden, Tauben, etc.
- historisch: Traumdeutungen in Antike und Moderne

Mögliche Literatur wären zum Historischen von Freud und Jung, Augustinus über das Unlenkbare (Bekenntnisse, 10, 30), Owen Flamage - Naturalizing Epistemic Virtue und Walther Benjamin (Aufsatzsammlung "Träume").

Ansprechpartner:
Josefine Sonneson: sonneson@uni-hildesheim.de
Lisa Haase: haasel@uni-hildesheim.de

 

P2: Political Streetart oder viel zu viel, Freies Projekt

In diesem Freien Projekt möchten wir gemeinsam Texte und Bilder zum Thema Streetart im Zusammenhang mit der politischen und gesellschaftlichen Machtausübung diskutieren, analysieren und ggf. auch selbst produzieren.  Der Ausgangspunkt soll Streetart sein; welche Möglichkeiten der Vermittlung hat sie? Wie wird sie codiert und decodiert? Was brachte den Menschen immer wieder dazu, in symbolischer bzw. codierter Form, Wände zu beschmieren?

Womöglich werden wir uns, um uns diesen Fragen zu nähern, grundsätzliche Diskussionen über bestimmte politische Konzepte/Bewegungen/Vorgänge/Gruppen führen. Auch über die Dringlichkeit, sich mit diesen Problemen auseinanderzusetzen, kann eine Diskussion geführt werden. Entscheidend wäre vor allem eine Auseinandersetzung mit „Parolen“ im weiteren Sinne, also im Sinne gemeinschaftsstiftender Meinungen und wie diese von verschiedenen Gruppen, in der Form von Rufen, Wahlsprüchen und Slogans benutzt werden  (z.B. „Wir sind das Volk“, „Ausländer raus“ usw.). Diese Auseinandersetzung wird somit auch eine über geschichtliche Prozesse der Vergangenheit.

Eine selbstkritische Analyse der aktuellen politischen Ästhetik soll in diesem Projekt genauso im Vordergrund stehen wie eine mögliche Auseinandersetzung  mit der Frage, was die klassischen Fabeln - von Äsop zu Lessing - mit einer reflektiven, moralischen Verbildlichung ihrer jeweiligen Epoche verbinden könnte.

Angedacht sind unter anderem auch Diskurse zu Thesen von Bourdieu, was den Kapitalbegriff und den damit verbundenen Habitus zur Ursache einer Definierbarkeit von Streetart machen könnte, und eine Auseinandersetzung mit Foucaults Begriffen von Macht, Diskurs und Wissen. Macht und Wissen sind gerade auch bei der Analyse der Codierung von Streetart von Bedeutung und könnten helfen, ein weiteres Verständnis von Streetart zu diskutieren.

Die Idee ist es, gemeinsam verschiedene Texte zu erarbeiten, die als Werkzeug zur Analyse unserer Zeit dienen können. Wir sind für weitere Vorschläge offen, die Zusammensetzung der Texte wird sich auch anhand der Ideen der Teilnehmer herausstellen können,. Es soll darum gehen, gemeinsam Probleme ,die wir erkennen, zu artikulieren und zu diskutieren. Fragen, die den Raum abstecken, zu dem wir versuchen vorzudringen wären z.B. Wo stehen Wir? Welche politischen sowie gesellschaftlichen Probleme scheinen uns von Bedeutung? Welche Probleme werden in der Öffentlichkeit problematisiert? Wie werden sie problematisiert? Was sehe ich? Wo stehe ich? Was kann ich tun?

Kontakt: Milan Cosmo Zonneveld (zonnevel@uni-hildesheim.de)

Zielgruppe

Hauptfach Philosophie sowie Nebenfach Philosophie in Studiengängen mit großem Philosophieanteil


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2016 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21
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