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Ästhetik der Elektrizität - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar
Veranstaltungsnummer 2063 Kurztext
Semester SoSe 2015 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus Studienjahr / Zielgruppe Bachelor-Studierende (für Master-Studierende geöffnet)
Credits Anmeldung Anmeldepflicht
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Sprache deutsch
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mo. 12:00 bis 14:00 c.t. Einzeltermin am 18.05.2015 Hs 51 / Altes Pächterhaus - Hs 51/02 (Domäne) Raumplan        
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Mo. 12:00 bis 14:00 c.t. wöchentlich Hs 52 / Theater - Hs 52/101 (großer Seminarraum im Theaterneubau) Raumplan       18.05.2015:  Ausfallbemerkung nur nach dem Einloggen sichtbar.
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Otto, Ulf, Dr. verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
THE-VM1 VM Theo. u. Gesch. d. Theaters / Gegenwartstheater, TM: Aktuelle Tendenzen der Theatertheorie und -historiographie / Strategien u. Diskurse zeitgenössischen Theaters
THE-AMTG2 Theorie u. Gesch. d. Theaters, TM: Geschichte des Theaters
THE-AMPK1 AM Theater u.d.a.Künste / Populäre Kultur, TM: Theater und die anderen Künste
THE-AMGEG2 AM Gegenwartsth., TM: Experimentelle Theater der Gegenwart
THE-AMGEG1 AM Gegenwartsth., TM: Theatertexte und Inszenierungen der Gegenwart
KWPK-AM3 AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 3: Kulturgeschichte / Populäre Kultur / Kulturphilosophie
KWPK-AM2 AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 2: Ästhetische Verfahrensweisen, Kulturtechniken und mediale, theatrale, musikalische Präsentationen
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur
Inhalt
Literatur

Jörg Meya/Heinz Otto Sibum: Das fünfte Element. Wirkungen und Deutungen der Elektrizität, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1987

Michael Gamper: Elektropoetologie. Fiktionen der Elektrizität 1740-1870, Göttingen: Wallstein 2009

Oliver Hochadel: Öffentliche Wissenschaft. Elektrizität in der deutschen Aufklärung, Göttingen: Wallstein 2003

Christoph Asendorf: Ströme und Strahlen. Das langsame Verschwinden der Materie um 1900, Wetzlar: Anabas 1989

Bemerkung

Eine erfolgreiche Teilnahme ist bei regelmässiger Lektüre und aktiver Teilnahme an den Seminardiskussionen gegeben, alternativ werden zwei Sitzungsprotokolle und deren Präsentation als Studienleistung anerkannt. Nach Semesterende erbrachte Zusatzaufgaben können nicht nachträglich als Studienleistung anerkannt werden.
Prüfungsleistung:

Lerninhalte

Die Elektrizität entzieht sich der Wahrnehmung. Wie keine andere Kraft ist sie daher immer schon auf ästhetische Praktiken angewiesen, die ihr Evidenz verleihen und Wirklichkeit verschaffen. Nur in einem Medium können Strom und Spannung in Erscheinung treten, es braucht einen Körper, auf den der Funke überspringen kann, den der Schlag trifft oder der zu leuchten beginnt. Wie eine Theateraufführung tritt die Elektrizität als Entladung im Hier und Jetzt auf, wird in ihrer Wirkung sichtbar und ist auch schon wieder verschwunden. Seit dem Barock ist die Elektrizität daher beliebtes höfisches Spiel, wird mit der Aufklärung zum Gegenstand populärer Wissenschaftsvorführung und in den Händen umherziehender Elektrisierer auf dem Jahrmarkt als Heilmittel angeboten. Beispielhaft lässt sich an der Elektrizität zeigen, wie die frühe Wissenschaft eine Entmystifizierung der Welt durch die Heraufbeschwörung neuer magischer Mächte betreibt. Und so haben die Elektrizität von Anfang an auch immer Schriftsteller, Maler und Musiker in ihren Bann gezogen. Im 19. Jahrhundert schließlich wird die Elektrizität durch Telegraf und Dynamo zu einer Kraft, die nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Künste radikal umformt. – Das historisch orientierte Seminar untersucht Elektroästhetiken in Literatur, Malerei und Theater aus dem 18., 19. und frühen 20. Jahrhundert und diskutiert am Beispiel die Wechselwirkungen von Technik- und Kunstgeschichte.

Zielgruppe

Darstellendes Spiel.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2015 , Aktuelles Semester: WiSe 2017/18