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Care-Arbeit ist keine Privatsache — sie ist ein gesellschaftliches Verhältnis, das entlang von Geschlecht, Klasse und Herkunft strukturiert wird und im Kapitalismus systematisch abgewertet bleibt. Das Seminar nimmt die Forderungen einer Care Revolution (Winker) ernst und fragt, was es bedeuten würde, Sorgearbeit ins Zentrum gesellschaftlicher Organisation zu stellen — und welche Konsequenzen das für pädagogische Praxis und Institutionen hätte. Dabei interessieren uns nicht nur politische Utopien, sondern auch die Widersprüche, die entstehen, wenn Care zugleich als feministisches Anliegen, als ökonomische Ressource und als pädagogische Aufgabe verhandelt wird. |