| Bemerkung |
Am 15.4. um 18 Uhr findet ein erstes Treffen statt, in dem die weiteren Schritte und ein gemeinsamer Blocktermin zur Vorbereitung des Workshops besprochen werden. Falls Sie an dem Seminar teilnehmen möchten, aber zu diesem Zeitpunkt nicht können, schreiben Sie mir eine Mail. Der Workshop-Tag mit KollegInnen findet ganztägig am 6. Juni auf dem Kulturcampus statt. Das Seminar ist für BA-Studierende ab dem 4. Semester geöffnet. Die Studienleistung besteht in der praktischen Begleitung des Workshops, eine Prüfungsleistung ist nach Absprache möglich. |
| Lerninhalte |
In Anknüpfung an das MA-Seminar zu "Biopics" aus dem WiSe 2025/26 wird sich dieses Seminar nur mit einem Film beschäftigen, dazu dann einen Workshop planen und durchführen. Das Seminar ist also einerseits inhaltlich um ein aktuelles Biopic zentriert, andererseits übt es ganz allgemein Formate und Praktiken des kulturwissenschaftlichen Arbeitens an einer Universität ein. Im Zentrum steht der 2025er-Film über Bruce Springsteen “ Deliver Me From Nowhere”. Er bietet das Zentrum, um sechs bis sieben ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen über ein und denselben Film nachdenken zu lassen. Warum dieser Film? Die Süddeutsche Zeitung beginnt ihre Rezension im Duktus der finalen Abrechnung: “Es muss jetzt mal Schluss sein mit den Biopics. Viele sagen das schon seit Jahren, genervt und angeödet von all den Historienfilmen über Elvis und Priscilla Presley, Bob Dylan, Oppenheimer, Lady Di, Richard Burton und so weiter. Von den Verkleidungsschlachten und unkritischen Elogen, den Doppelgänger-Revuen, Wikipedia-Drehbüchern und piesepampeligen Internetdebatten über inhaltliche Verkürzungen und falsch positionierte Zigarettenpäcken.” Ein solcher Abgesang ist ein guter Anlass, um über das Genre nachzudenken, über seine Popularität, und sein annociertes Ende - und zwar im Gespräch der Perspektiven aus Theater-, Film- und Musikwissenschaft, Psychologie, Amerikanistik und Popkulturtheorie. Neben einer eigenen Beschäftigung mit dem Film, kommt den SeminarteilnehmerInnen die Aufgabe zu, einen intensiven Tagesworkshop in der zweiten Hälfte des Sommersemesters (6.Juni) zu planen und zu begleiten und möglicherweise erste Schritte für eine anschließende Publikation vorzubereiten und sich damit praktische Erfahrungen in der Durchführung und Vermittlung eines kulturwissenschaftlichen Diskurses anzueignen. |