| Literatur |
Hans-Richard Reuter, Grundlagen und Methoden der Ethik, in: Huber/Meireis/Reuter (Hgg.), Handbuch der Evangelischen Ethik, München 2015, 9-93. Aristoteles, Nikomachische Ethik, übers. u. hg. v. U. Wolf, Reinbek 2006, 73-93. Immanuel Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Erster Abschnitt (1785), Werke in zehn Bänden, hg. v. W. Weischedel, Bd. 6, Schriften zur Ethik und Religionsphilosophie, Teil 1, Darmstadt 83, 18-33. John Stuart Mill, Der Utilitarismus (1871), übers. u. hg. v. D. Birnbacher, Stuttgart 1976, 11-45. Saskia Wendel, Weder Inklusion noch Exklusion. Ein religionstheologischer Diskurs mit postkolonialen Theorien, in: S. Pittl (Hg.), Theologie und Postkolonialismus. Ansätze – Herausforderungen – Perspektiven, Regensburg 2018, 139-155. Eske Wollrad, Weißsein im Widerspruch. Feministische Perspektiven auf Rassismus, Kultur und Religion, Königstein 2005, 11-29 und 52-72. Ina Kerner, Postkoloniale Theorien zur Einführung (4. Aufl.), Hamburg 2021 (in Auszügen). Stefan Silber, Postkoloniale Theologien. Eine Einführung, Tübingen 2021 (in Auszügen). Andreas Nehring/Simon Tielesch (Hrsg.) Postkoloniale Theologien Bibelhermeneutische und kulturwissenschaftliche Beiträge, Stuttgart 2013 (in Auszügen). Andreas Nehring / Simon Wiesgickl (Hg.), Postkoloniale Theologien II. Perspektiven aus dem deutschsprachigen Raum, Stuttgart 2017 (in Auszügen). |
| Lerninhalte |
Postkoloniale Studien haben gezeigt, wie tief koloniale Strukturen unser Denken, Glauben und unsere Gesellschaft bis in die Gegenwart prägen – gerade auch im Bereich kirchlicher Strukturen, Theologie und im Bildungssystem. Diese Lehrveranstaltung führt in Grundlagen evangelischer Ethik ein und konfrontiert diese mit postkolonialen Perspektiven auf Themen wie Macht, Rassismus, Mission, Entwicklung, Menschenrechte und ökologische Krisen. Anhand ausgewählter Texte aus (post-)kolonialen Kontexten werden klassische ethische Themen der Ethik reflektiert und auf ausgewählte gegenwärtige Praxisfelder bezogen. Die Lehrveranstaltung setzt keine Vorkenntnisse voraus. |