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Das Seminar widmet sich der Frage, wie Erzählräume in unterschiedlichen medialen Formaten konstruiert, rezipiert und interpretiert werden. Dabei steht das Erschließen der Räume im Mittelpunkt. Zu diesem Zwecke analysieren wir exemplarische Werke aus verschiedenen Medien hinsichtlich ihrer raumbildenden Verfahren. Dabei kommen erzähltheoretische, literaturdidaktische und medienästhetische Perspektiven zum Einsatz. Ergänzt wird die Analyse durch die Erprobung kreativer Zugänge, die das räumliche Erzählen auch produktionsästhetisch erfahrbar machen – z. B. durch Storyboard-Arbeiten, Raumskizzen oder kleine Videoprojekte. Auf diese Weise können wir fachdidaktisch reflektieren, welche Potenziale für das literarische Lernen durch den Fokus auf die räumliche Dimension von Erzähltexten freigelegt werden können. Nicht zuletzt wird es auch darum gehen, wie digitale und analoge Räume im Klassenraum sinnvoll verknüpft werden können. |