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Das Seminar widmet sich mehrsprachiger Lyrik im deutschsprachigen Raum und im internationalen Kontext. Mit welchen ästhetischen Praktiken überschreiten Gedichte festgesetzte Sprachgrenzen, welche Fragen stellen sie an uns mit Blick auf unsere Vorstellungen von Muttersprache, Verstehen, Sprachpolitik, Nationalliteratur? Und wie sind solche Texte lesbar, sprechbar, übersetzbar? Anhand der Lektüre verschiedener Gedichte (u.a. Caroline Bergvall, Ozan Zakariya Keslinkilic, M. NourbeSe Philip, Yoko Tawada, Peter Waterhouse) und theoretischer Essays (u.a. Sarah Dowling, Yasmin Yildiz, Gilles Deleuze) wollen wir den historischen, sprachgeschichtlichen, sozialen, politischen Hintergrund solcher Fragen ausleuchten. |