| Literatur |
Fiedler, Elisabeth; Schlag, Christine; Kazic, Mario; Wittenbrink, Sebastian; Karner, Tanja u. a. (Hrsg.) Offene Felder: Kunst und Landwirtschaft Weitra: Bibliothek der Provinz, 2024
Kersten, Anne: Kunst und Landwirtschaft: Realitätsbezüge in der Gegenwartskunst. Bielefeld: Transcript (Image, Bd. 196) 2021
Heinrich Riebesehl: Agrarlandschaften, Hrsg. Sprengel Museum Hannover, Texte Peter Sager, Ulrike Schneider. Köln: Schaden 2002
Schäfer, Sandra (o. J.) Contested Landscapes. Übersetzt von Katharina Hoffmann und Elisa Maltese. Graz: Camera Austria.
Schiffers, Antje: Ich bin gerne Bauer und möchte es auch gerne bleiben Band 2, 272 Seiten, dt/en/hu/es, Berlin: Argobooks 2025
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| Bemerkung |
Gemeinsame Kernarbeitszeiten: Donnerstag (ganztägig), Mittwochnachmittag und Freitagvormittag (nach Bedarf/Absprache ggf. in Gruppen). Wochenendtermine möglich.
Inhalte: Ausstellung/Vermittlung (Schwerpunkt) / Theorie und künstlerische Praxis
Studienleistung: Regelmäßige Teilnahme, engagierte Mitarbeit, Entwicklung und Durchführung von Vermittlungsangeboten
Voraussetzungen: Zugang zum Thema Landwirtschaft, Erfahrung mit bzw. Interesse an Ausstellungen/Vermittlung an Kunstvereinen.
Vortreffen zum Semesterende 2025/2026
Die Projektpräsentation wird von den Teilnehmer*innen gestaltet und findet vorzugsweise extern statt
Projektpräsentation am Mittwoch, den 17. Dezember 2025 im "Roten Salon" (KC.Hs1.1.12) Um 15:00, 15:30, 16:00 Uhr |
| Lerninhalte |
Viele Landwirte hadern mit ihrem Beruf, sagt Jo Langenhoff über ihr fotografisches Projekt „Bauer oder bäuerlich“, sie vermissen Wertschätzung. In einer neueren Arbeit „ich oder so“ erzählt sie vom eigenen Gefühl des „Nicht-Dazugehörens, des „Navigierens zwischen binären Geschlechterrollen“ auf dem Land. Macht und Marginalisierung können sehr unterschiedliche Formen annehmen.
Ausgehend von der Ausstellung „Landleben“ des Kunstvereins Hildesheim nimmt das Projekt die Sphären Kunst und Landwirtschaft in den Blick, die zumindest eines zu einen scheint: Wer hier arbeitet kann Beruf und Privatleben nur schwer voneinander trennen. Während die Kurator*innen sich schon der Wortherkunft nach um Sammlungen und Ausstellungen kümmern, rühren die Landwirt*innen, wie ein Volkslied zu erzählen weiß, ihre Hände „frühmorgens bis spät“.
Die geplante Ausstellung umfasst Künstler*innen wie Jo Langenhoff, Lotte Reimann, Heinrich Riebesehl, Sandra Schäfer, Antje Schiffers, Eva Seiler u.a. Im Rahmen des Projektes finden, neben der Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Hildesheim e.V., auch Kooperationen mit dem Atelier Wilderers und dem Biohof Sorsum (beide Diakonie Himmelsthür), Schulen und Kindergärten statt. Außerdem sind Exkursionen bzw. die Entwicklung und Umsetzung weiterer Veranstaltungsformate (Gespräche, Lesungen, Kino, Kochen etc.) geplant, die auch künstlerisch-praktische Projekte einschließen können.
Projektpräsentation am Mittwoch, den 17. Dezember 2025 im "Roten Salon" (KC.Hs1.1.12) Um 15:00, 15:30, 16:00 Uhr |