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Räumliche Mobilität ist überall. Ein nicht unerheblicher Anteil der Studierenden in Deutschland zieht zu Beginn des Studiums an den Hochschulort. Dort angekommen pendeln die Studierenden zur Hochschule – über kurze oder lange Distanzen, täglich oder selten. Auch Studierende aus der Region sind mobil, oft sogar über längere Distanzen. Nicht wenige Studierende verbringen ein oder zwei Semester im Ausland. Und schließlich stellt sich nach dem Abschluss die Frage: Bleiben oder gehen? Ob für Bildung, Arbeit, Familie oder Lebensstil: Menschen sind mobil. Ein zentrales Motiv von Mobilität stellt die Verbesserung der Lebensumstände dar. Doch gelingt das auch? Ist das Gras am neuen Wohnort wirklich grüner oder sieht es nur aus der Ferne so aus? Was macht es mit einem, wenn man für den neuen Job stundenlang pendeln muss? Und welches Verkehrsmittel ist das beste? Wir werden uns gemeinsam diesen und anderen Fragen stellen und dabei aus einer soziologischen Perspektive fragen: Was ist Mobilität? Wer ist wie mobil? Was ist Wohlbefinden und wie können wir es messen? Und wie hängen Mobilität und Wohlbefinden zusammen? Dazu lesen wir grundlegende Texte und aktuelle Forschungsartikel, tragen die Ergebnisse zusammen und diskutieren sie. Am Ende werden wir etwas über die Gesellschaft gelernt haben, aber vielleicht auch über uns selbst. |