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Bildungssoziologie. Paradoxien der Bildungsexpansion, Herkunftsdispositive und transclasse-Erzählung in der Ungleichheitsanalyse - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 1042 Kurztext
Semester SoSe 2024 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 25
Rhythmus i.d.R. jedes 2. Semester Studienjahr / Zielgruppe
Credits Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Automatisch(Fachsemesterpriorität) (?)
Hyperlink   Evaluation Noch nicht entschieden
Sprache deutsch
Anmeldefristen Anmeldung (m. Modulprio.)    05.03.2024 - 04.04.2024 23:59:59   
Abmeldung bis Ende 1. Woche    05.04.2024 16:00:00 - 12.04.2024 23:59:59   
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Do. 10:00 bis 12:00 c.t. wöchentlich Gebäude G (Hauptcampus) - HC.G.2.04 (Seminarraum) Raumplan Herma      
Gruppe 1-Gruppe:
Zur Zeit keine Anmeldung möglich


Zugeordnete Personen
Kontaktpersonen (durchführend) Zuständigkeit
Herma, Holger, apl. Professor Dr. verantwortlich und durchführend
Hilfskraft Herma,  durchführend, nicht verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Master M.A. Sozial-/Org.päd.
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MEZ-M7Soz TM 1/2: Soziologie
MSOP-M71 Modul 7 Soz.-wiss., TM 1: Soziologie
MSO-SOWI M8b (MA-ERZ): Sozialwissenschaften
MSO-M4 MA-IIM Nebenfach Soz. M4: Gesellschaftsdiagnosen
MSO-M5 MA-IIM Nebenfach Soz. M5: Organisation, Medien, Öffentlichkeit
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Sozialwiss.
Inhalt
Literatur

 

 

 

Bemerkung

Wer in der ersten Sitzung ohne triftige Begründung oder Attest fehlt, verliert seine Anmeldung im LSF.

 

Voraussetzungen



Lerninhalte

Das Seminar befasst sich mit Aspekten von Bildungsungleichheit, wie sie in der habitusanalytischen Perspektive in Anlehnung an die Arbeiten von Pierre Bourdieu (und deren Weiterbearbeitung in der Forschung bis in die Gegenwart) angelegt sind. Im ersten Schritt betrachten wir zunächst grundsätzliche Entwicklungen in Folge der Bildungsexpansion in der Bundesrepublik. Daran lässt sich die Frage anschließen, wie es trotz meritokratischer Versprechen und des Leitbildes der ‚Bildung für alle‘ zur steten Reproduktion von Bildungsungleichheit auf der Ebene milieu- und herkunftsbedingter Handlungsmuster kommt.

Dazu wenden wir uns im zweiten Schritt dem Konzept des Habitus zu. Als ‚generative Grammatik‘ will dieses Konzept die Genese und Persistenz von Handlungsorientierungen erklären, die diese Versprechen zu unterlaufen vermögen. Dazu dient uns einerseits der Blick auf Dispositionen sozialer Herkunft (bspw. scheinbar naturwüchsige Überzeugungen dazu, wo ich in der Gesellschaft stehe, was meine Chancen, Grenzen und Bestimmungen sind, wo Unterordnung geraten oder Dominanz unhintergehbar erscheint u.v.m.).

Andererseits wenden wir uns auch selbstaufklärerischen Praktiken zu, wie sie neuerdings im literarischen Genre der ‚Autosoziobiografie‘ zu Tage treten. Sie gelten als aktuelles Beispiel für einen neu entstandenen Diskursraum für Erfahrungen mit Klassismus und für die Verbindung einer Mikro- und Makroperspektive in Hinsicht auf Bildungsungleichheit und Bildungsexklusion.

Das Seminar ist ausdrücklich auch an Studierende ohne theoretische Vorkenntnisse gerichtet. Wer sich von abstrakten Begriffen in einer Seminarbeschreibung abschrecken lässt, geht falschen Dingen auf den Leim. Der Kurs setzt lediglich Interesse am Phänomen der Bildungsungleichheit voraus und wird seine Themen grundständig aufbauen.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2024 gefunden:
Soziologie  - - - 2
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