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Lebensgeschichte und die Aufgabe schulischer Leistungsbewertung in der Sekundarstufe I - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 0577 Kurztext
Semester WiSe 2023/24 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 35 Max. Teilnehmer/-innen 35
Rhythmus i.d.R. jedes Semester Studienjahr / Zielgruppe
Credits Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Automatisch(Fachsemesterpriorität) (?)
Hyperlink   Evaluation Ja - Präsenzveranstaltung
Sprache deutsch
Anmeldefristen Anmeldung (m. Modulprio.) 13.09.2023 - 26.10.2023 23:59:59

Anmeldepflicht
Anmeldung zweite Runde (m. Modulprio.) 28.10.2023 - 02.11.2023 23:59:59

Anmeldepflicht
Abmeldung bis Ende 1. Woche 28.10.2023 - 03.11.2023 23:59:59

Anmeldepflicht
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Fr. 10:00 bis 11:30 s.t. Einzeltermin am 03.11.2023 Gebäude J (Hauptcampus) - HC.J.1.07 (Seminarraum) Raumplan Piva      
Einzeltermine anzeigen
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Fr. 10:00 bis 11:30 s.t. Einzeltermin am 10.11.2023 Gebäude G (Hauptcampus) - HC.G.4.09 (Kleiner Seminarraum) Raumplan Piva      
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Fr. 10:00 bis 11:30 s.t. wöchentlich 17.11.2023 bis 16.02.2024  Gebäude J (Hauptcampus) - HC.J.1.07 (Seminarraum) Raumplan Piva      
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Piva, Franziska verantwortlich und durchführend
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Polyvalenter Zwei-Fächer-Bachelor ESW zuk. Master
Master Lehramt an Haupt- und Realschulen mit dem Schwerpunkt Hauptschule (viersemestrig) Bildungswissenschaften
Master Lehramt an Haupt- und Realschulen mit dem Schwerpunkt Realschule (viersemestrig) Bildungswissenschaften

Hinweis: Die Angaben zu den Semestern sind nur Empfehlungen, keine Anmeldebeschränkungen.

LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MLPÄ-M23 Mastermodul 2, TM 3: Schulformen und Schulleben in der Sekundarstufe I
Zuordnung zu Einrichtungen
Abt. Angewandte Erziehungswiss.
Inhalt
Literatur

Breidenstein, Georg (2014): Die Verschiebung von Sinnproblemen des Unterrichts auf die Noten. Studien zur alltäglichen Praxis der Zensurengebung. In: Schulverwaltung. Nordrhein-Westfalen, 25, 4, S. 104-106.

Dietrich, Fabian; Fricke, Uwe (2013): Reproduktion sozialer Ungleichheit im Prozess schulischer Leistungsbewertung. In: Dietrich, F.; Heinrich, M.; Thieme, N. (Hrsg.): Bildungsgerechtigkeit jenseits von Chancengleichheit. Theoretische und empirische Ergänzungen und Alternativen zu 'PISA'. Wiesbaden: Springer VS, S. 259-292.

Fend, Helmut (1981): Theorie der Schule. München.

Gehlen, Arnold (1974) (Hrsg.): Sinn und Unsinn des Leistungsprinzips. Ein Symposium. München: Dt. Taschenbuch Verlag.

Lüders, Manfred (2001): Dispositionsspielräume im Bereich der Schülerbeurteilung. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 47, H. 2, S. 217-234.

Schütze, Fritz (1983): Biografieforschung und narratives Interview. In: Neue Praxis. Kritische Zeitschrift für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Jg. 13, S. 283-293.

Terhart, Ewald: (2001): Lehrerberuf und Lehrerausbildung. Forschungsbefunde, Problemanalyse, Reformkonzepte. Weinheim: Beltz.

Lerninhalte

Die Beurteilung und Bewertung von Schülerinnen- und Schülerleistungen gehört neben dem Unterrichten zum Kernbereich der Lehrertätigkeiten (vgl. KMK Standards für die Lehrerbildung: Bildungswissenschaften). Um dieser Aufgabe nachzukommen, entwickeln Lehrerinnen und Lehrer unterschiedliche Praktiken und Rituale im Umgang mit der Leistungsbewertung und -beurteilung (vgl. Breidenstein 2014). Bislang wurden diese Unterschiede auf den Erwerb von entsprechendem Wissen in den beruflichen Qualifikationsphasen oder dem kollegialen Erfahrungsaustausch im Fachkollegium zurückgeführt (vgl. Lüders 2001). Aus der Biografieforschung wissen wir aber auch, dass Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsmuster von Professionellen an die eigenen biografiebedingten Erfahrungen geknüpft und damit einflussgebend für die Professionsentwicklung sein können (vgl. Terhart 2001).Auf der einen Seite die schulische Konstruktion von Leistung, indem Lehrerinnen und Lehrer über den Vollzug des gesellschaftlichen Selektionsauftrags an Schule ein Leistungsprinzip vermitteln und internalisieren (vgl. Fend 1981; Dietrich, Fricke 2013). Auf der anderen Seite die biografische Konstruktion von Leistung, indem es eine Vielzahl an Erlebnissen und Erfahrungen im Verlauf des Lebens gibt, die das eigene Leistungsverständnis formen aber auch immer wieder verändern (vgl. Gehlen 1985). Das Seminar möchte zunächst aus sozialisationstheoretischer Perspektive einem im Verlauf der Biografie erworbenen Leistungsverständnisses sowie den damit verbundenen Konstruktionsmechanismen nachgehen. Darauf folgt eine Auseinandersetzung mit dem Bedingungsfeld Schule und dem darin eingelagerten schulischen Leistungsbegriff.

Zielgruppe

Studierende des M. Ed. für das Lehramt an Hauptschulen und Realschulen


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24 , Aktuelles Semester: SoSe 2024
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