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Post- und dekoloniale Kunstpraktiken am Beispiel des British Black Arts Movement in Großbritannien - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar
Veranstaltungsnummer 1857 Kurztext
Semester SoSe 2023 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus Studienjahr / Zielgruppe Bachelor-Studierende (für Master-Studierende geöffnet)
Credits Anmeldung Anmeldepflicht
Hyperlink   Evaluation Ja - Präsenzveranstaltung
Sprache deutsch
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Di. 14:00 bis 16:00 wöchentlich Hs 27 / Ackerpferdestall - KC.27.1.03 (großer Seminarraum) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Muhry, Florentine verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MBK-SB322 Mastermodul 2 Verf. d. Vermittlung, TM 2: Künstlerische Vermittlungsstrategien in und mit den Bildmedien
MBK-SB321 Mastermodul 2 Verf. d. Vermittlung, TM 1: Mediale und institutionelle Bedingungen, Verfahren und Prozesse der Vermittlung
MBK-SB312a Mastermodul 1 Gesch. der Inszen. der Kün. u. Med., TM 2: Geschichte der Künstlerischen Selbstinszenierung
MBK-SB312 Mastermodul, TM 2: Funktionswandel von Kunst
MBK-SB311a Mastermodul 1 Gesch. der Inszen. der Kün. u. Med., TM 1: Geschichte der Ausstellung und ihrer Institutionalisierung
MBK-SB311 Mastermodul, TM 1: Geschichte der Inszenierung von Kunst
MBK-SB234 Mastermodul 3 Prakt. und Techn. d. Inszenierens, TM 4: Seminar Analyse von Inszenierungen
KWPK-AM3 BA KuWi AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 3: Kulturgeschichte / Populäre Kultur / Kulturphilosophie
xKWPK-AM4 BA KuWi AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 4 (Studienbeginn vor 1.10.17): Kulturtheorie / Kulturphilosophie / Kultursoziologie
KWPK-AM2 BA KuWi AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 2: Ästhetische Verfahrensweisen, Kulturtechniken und mediale, theatrale, musikalische Präsentationen
KUN-M4/1u3 Kunst u. Vermittlung, TM: Seminar Untersuchung und Entwicklung von Präsentations- und Vermittlungskonzepten für Bildende Kunst
KUN-M3/2 Künste u. Medien, TM: Bildende Kunst und populäre Kultur
KUN-M3/1 Künste u. Medien, TM: Bildende Kunst und die anderen Künste
KBK-vKdG Visuelle Kultur der Gegenwart
KBK-UuE Untersuchung und Entwicklung von Präsentations- und Vermittlungskonzepten für Bildende Kunst
KBK-upopKS Bildende Kunst und populäre Kultur
KBK-uaKueS Bildende Kunst und die anderen Künste
KBK-rkuwP Seminar oder Übung: Reflexive künstlerische und wissenschaftliche Praxis zu visuellen Phänomen der Kultur
KBK-exEukP TM 2+3: Seminar od. Übung: Experimentelle Erprobung und konzeptuelle Planung von Vermittlungsstrategien
KBK-EkuAus Einführende kunstwissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem ausgewählten Themenkomplex
2FKU-AM4 Aufbaumodul 4: Kunst- und Bildwissenschaft, Kunstgeschichte
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Bildende Kunst und Kunstwiss.
Inhalt
Literatur

Semesterapparat 103

Lerninhalte

Das British Black Arts Movement war eine radikale politische Kunstbewegung, die sich zu Beginn der 1980er Jahre zur Zeit des sogenannten ‚Thatcherismus‘ in Großbritannien bildete. Ausgehend von der ersten National Black Arts Convention an der Polytechnischen Hochschule in Wolverhampton versammelten sich 1982, eingeladen von der Blk Art Group, Schwarze und asiatische Künstler*innen, um Fragen zu ‚race‘, Gender, Diaspora, Identität und Politiken der Repräsentation zu verhandeln. Auf Grundlage von antirassistischen, post- und dekolonialen Diskursen sowie unter Einbindung feministischer Kritik entwickelten die Künstler*innen des Black Arts Movement im Anschluss Arbeiten und selbstorganisierte Ausstellungen, die maßgeblich zur Entimperialisierung des institutionellen Denkens der britischen Kunstszene beitrugen. Höhepunkt der Bewegung und gleichzeitiger Moment ihrer Auflösung stellte die Ausstellung The Other Story: Afro-Asian Artists In Post-War Britain in der Hayward Gallery in London dar, die von dem Künstler, Kurator und Kritiker Rasheed Araeen 1989 kuratiert wurde.

Während die Bewegung in den 1980ern vor allem auf die Unterstützung aus dem Feld der Kulturwissenschaften und Soziologie angewiesen war, u.a. vom Kulturtheoretiker Stuart Hall, dem Soziologen Paul Gilroy oder dem Kunsthistoriker Kobena Mercer, erfahren Künstler*innen aus dieser Bewegung seit den 2000er Jahren auch eine zunehmende institutionelle Anerkennung, die in musealen Ausstellungen und wissenschaftlichen Publikationen sichtbar wird.

Anhand von ausgewählten Künstler*innenpositionen und Texten werden im Seminar die anti-rassistischen, anti-kolonialistischen Anliegen in den Werken des British Black Arts Movement mithilfe post- und dekolonialer Perspektiven herausgearbeitet, beschrieben und auf ihre zeitgenössische Bedeutung hin überprüft.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2023 , Aktuelles Semester: SoSe 2024
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