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Datenkritik - Privatheit und Anonymität in digitalen Medien - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar
Veranstaltungsnummer 2076 Kurztext
Semester WiSe 2022/23 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 30 Max. Teilnehmer/-innen 30
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr / Zielgruppe Ausschließlich Bachelor-Studierende
Credits 3 Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Manuell (?)
Hyperlink   Evaluation Noch nicht entschieden
Sprache deutsch
Anwesenheitspflicht Ja (mind. 80%) (?)
Keine Anmeldefrist
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine ausblenden
iCalendar Export
Fr. 14:00 bis 16:00 Einzeltermin am 03.02.2023 Gebäude G (Hauptcampus) - HC.G.3.07 (Großer Seminarraum) Raumplan        
Einzeltermine:
  • 03.02.2023
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Fr. 14:00 bis 16:00 wöchentlich Gebäude G (Hauptcampus) - HC.G.4.07 (Großer Seminarraum) Raumplan       03.02.2023:  Ausfallbemerkung nur nach dem Einloggen sichtbar.
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Personen
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Raupach, Tim, Dr. verantwortlich und durchführend
Weitere Person Zuständigkeit
Wortmann, Volker, Dr., Senior Lecturer verantwortlich, nicht durchführend
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Bachelor B.A. Kulturwissensch./äP.
Bachelor B.A. Kulturwissensch./kP.
Bachelor B.A. Szenische Künste
Bachelor Medien
Bachelor Medien
Bachelor Medien
Bachelor Medien
Bachelor NbFa Medien
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MED-Kul2T2 Medienkultur 2, TM 2: Bildtheorie und Bildwissenschaft, Visuelle Kommunikation, Kultur der Alltagsbilder
MEDK-ForT1 Medienforschung, TM 1: Medienforschung und Digitalkultur
MED-Kul2T1 Medienkultur 2, TM 1: Analogität/Digitalität, Oralität/Literalität, Medienkulturen der Jetztzeit, Produktionsräume ästhetischer Praxis, Intermedialität, Medienkonvergenz
MED-Kul1T2 Medienkultur 1, TM 2: Vertiefendes Seminar zur Geschichte der Einzelmedien, zu Medienumbrüchen, zu den Cultural Turns, zu Positionen der Medienkulturwissenschaft, zur Kulturwissenschaft der Populären Kultur
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur
Inhalt
Literatur

Christian Aldenhoff, Lukas Edeler et.al. (Hrsg.): Digitalität und Privatheit. Kulturelle, politisch-rechtliche und soziale Perspektiven. Bielefeld 2019.
Simon Garnett, Stefan Halft et. al. (Hrsg.): Medien und Privatheit. Passau 2014.

Bemerkung

Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Hybrid-Veranstaltung, die im Wechsel in Präsenz und online (BBB) stattfindet. Der erste Termin am Fr., 04.11.2022 findet in Präsenz statt, der zweite Termin am 18.11.2022 online, usw. Den Zugang zu BBB findet Sie über die Learnwebseite zum Seminar.

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Das Seminar ist anrechenbar in deb BA KuP Medienmodulen "Medienkultur" und "Medienkultur 2"

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Studienleistung: Referate
Prüfungsleistung: Hausarbeit (3.000 Wörter)

Lerninhalte

Im Zuge einer weiter voranschreitenden Digitalisierung mit einer sich ausdifferenzierenden Praxis algorithmischer Klassifikationen von personenbezogenen Daten in Big Data-Modellen ist das Thema Datenschutz weiterhin diskutiert wie auch umkämpft. Über die juristische Perspektive zum Schutz der Privatsphäre und des allgemeinen Persönlichkeitsrechts hinaus sucht das Seminar einen medienwissenschaftlichen Zusammenhang von Anonymität und Privatheit. Dazu sollen Bedeutungsdimensionen von Anonymität innerhalb der heutigen Medienkultur semantisch ausgeleuchtet und gezeigt werden, inwieweit anonymes Handeln für ein friedliches gesellschaftliches Miteinander zwar notwendig ist, aber auch ein gesellschaftliches Spannungsfeld markiert: Anonymität in sozialen Medien kann einerseits eingesetzt werden, um die eigene Privatheit vor dem Zugriff des Staates bzw. der Plattformbetreiber zu schützen. Anderseits kann Anonymität genutzt werden, Meinungsbildungsprozesse in sozialen Medien zu manipulieren, andere NutzerInnen mit ‚Hatespech‘ und ‚Cybermobbing‘ zu attackieren. Solche Auseinandersetzungen setzen sich oft in der realen Welt fort und haben damit auch Konsequenzen für das Privatleben der Betroffenen. Das ambivalente Phänomen medialer Anonymität, infolgedessen Medien sowohl Bedrohung als auch Mit-Konstituent von Privatheit sind, muss daher vor dem Hintergrund einer interdisziplinären Privatheitsforschung mitsamt ihren medienethischen Implikationen kritisch diskutiert werden: welche Formen der Privatheit sind in einer modernen und offenen Mediengesellschaft möglich und wünschbar und welche Gefahren liegen in den Klassifikations- und Normierungsmustern digitaler Anwendungen und Nutzungsszenarien?

Zielgruppe

BITTE BEACHTEN SIE: Diese Veranstaltung ist nur für Student:innen der kulturwissenschaftlichen Studiengänge des FB 2 studierbar; Student:innen der I-Studiengänge des FB 3 wählen bitte die Veranstaltung um 16.00 Uhr.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2022/23 , Aktuelles Semester: SoSe 2024
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