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Depatriarchise Museums: Literaturmuseen jenseits patriarchaler Heroisierungsstrategien - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 1713 Kurztext
Semester WiSe 2022/23 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus Studienjahr / Zielgruppe Ausschließlich Bachelor-Studierende
Credits Anmeldung Anmeldepflicht
Hyperlink   Evaluation Noch nicht entschieden
Sprache deutsch
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Mo. 12:00 bis 14:00 wöchentlich Hs 2A / Altes Pächterhaus - Hs 2A/004 (Domäne Theater) Raumplan       28.11.2022:  Ausfallbemerkung nur nach dem Einloggen sichtbar.
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Zeissig, Vanessa, Dr. verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
KKP-KPOAnS Vertiefende Analysen Kulturpolitik, Kulturmanagement, Kulturvermittlung
KPO-AMKV2 Kulturvermittlung, TM 2: Kulturvermittlung in den Künsten, Kulturbesucherforschung und Evaluation von Kulturvermittlungsprozessen
KPO-AMKV1 Kulturvermittlung, TM 1: Theoretische Konzeptionen von Kulturvermittlung und kultureller Bildung
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Kulturpolitik
Inhalt
Literatur

Bohnenkamp, Anne/Vandenrath, Sonja: Wort-Räume, Zeichen-Wechsel, Augen-Poesie. Zur Theorie und Praxis von Literaturausstellungen, 2011


Lee, Shimrit: Decolonize Museums, 2022


Spring, Ulrike/Schimanski, Johan/Aarbakke, Thea (Hg.): Transforming Author Museums. From Sites of Pilgrimage to Cultural Hubs, 2022


Zeissig, Vanessa: Die Zukunft der Literaturmuseen. Ein aktivistisches Manifest, 2022

Bemerkung

Studienleistung: Teilnahme und aktive Mitarbeit im Seminar

Prüfungsleistung: Hausarbeit

Lerninhalte

Die Frage nach Vermittlungs- und Darstellungsmethoden von Literatur im musealen Raum dominiert das Literaturmuseumswesen in Deutschland seit knapp vier Jahrzehnten. Als sogenannte Ausstellbarkeitsdebatte ist die Suche nach neuen Möglichkeiten der Literaturvermittlung auch in akademischen Disziplinen diskursfähig geworden. Neben wissenschaftlicher Legitimation geht es dabei vor allem darum, neue Wege zu finden, wie Literatur jenseits des intimen Leseakts etwa in Ausstellungen vermittelt und inszeniert werden kann. Während bereits zahlreiche innovative Ansätze entwickelt wurden, wird darin jedoch das Fundament der literarmusealen Kulturinstitutionen nicht reflektiert, denn: Literaturmuseen repräsentieren ein weiß und cis-männlich geprägtes Bild von literarischem Kulturerbe. Die Lösungsstrategien der Ausstellbarkeitsdebatte hinterfragen dies jedoch nicht, sondern tragen vielmehr zur Aufrechterhaltung dieses Systems bei, sodass die Vermittlung von Literatur lediglich in bestehenbleibenden Strukturen vollzogen wird.
In dem Seminar werden patriarchale, nationale und kanonisierte Kontexte musealer Kulturinstitutionen am Beispiel von Literaturmuseen reflektiert. Dabei wird zunächst eine Kulturgeschichte des Museums vor dem Hintergrund ihrer Entwicklung und der Vermittlung von Kulturerbe skizziert, um darauf aufbauend institutionelle Machtstrukturen, patriarchalen Geniekult sowie exkludierende Strategien von Kulturvermittlung zu untersuchen.
Ziel ist es, kulturell und gesellschaftlich Verankertes kritisch zu hinterfragen und Überlegungen anzustellen, wie beispielsweise personenbezogene Museen und Gedenkstätten jenseits patriarchal geprägter Heroisierungsstrategien gedacht werden können. Es sollen Ideen für eine ›Depatriarchisierung‹ entwickelt und untersucht werden, welchen Einfluss dies auf kulturelle Bildung haben kann.


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Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2022/23 gefunden:
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