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80 Jahre Wannseekonferenz und die Organisation von Brutalität - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar
Veranstaltungsnummer 1036 Kurztext
Semester WiSe 2022/23 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 35
Rhythmus i.d.R. jedes 2. Semester Studienjahr / Zielgruppe
Credits Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Automatisch(Fachsemesterpriorität) (?)
Hyperlink   Evaluation Noch nicht entschieden
Sprache deutsch
Anmeldefristen Anmeldung (m. Modulprio.)    13.09.2022 - 27.10.2022 23:59:59    aktuell
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Mi. 10:00 bis 12:00 c.t. wöchentlich Gebäude G (Hauptcampus) - G 207 (Großer Seminarraum) Raumplan Seipel      
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Seipel, Christian, Dr. verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MSO-SOWI M8b (MA-ERZ): Sozialwissenschaften
MSO-M5 MA-IIM Nebenfach Soz. M5: Organisation, Medien, Öffentlichkeit
BSOP-M83 Modul 8: Studium Generale (3 LP)
SO-M31 Modul 3, TM 1: Einführung in die Organisationssoziologie
BSOP-SGW2 Modul 8: Studium Generale (2/4 LP)
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Sozialwiss.
Inhalt
Literatur

Collins, R. (1974): Three faces of cruelty. Towards a comparative sociology of violence.
Theory and Society, 1 (4), S. 415-440.

Gruber, A.; Kühl, S. (2015): Soziologische Analysen des Holocaust. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Kühl, S. (2014): Ganz normale Organisationen. Zur Soziologie des Holocaust. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

 

Lerninhalte

Vor 80 Jahren (am 20. Januar 1942) wurde in einer Villa am Großen Wannsee
die systematische Ermordung der europäischen Juden geplant und organisiert.
In diesem Seminar wird eine organisationssoziologische Erklärung vorgestellt und diskutiert,
die systemtheoretisch informiert ist.
Dabei wird zu diskutieren sein, ob es sich bei den Tätern um gewaltbereite und psychisch
erkrankte Akteure gehandelt hat oder ob in der Organisation des Holocaust wirksame Mechanismen
dazu geführt haben, dass "ganz normale Männer" bzw. "ganz normale Deutsche" sich an
Massenerschießungen von Juden beteiligt haben. Am Beispiel des Reserve-Polizeibatallions
101 aus Hamburg werden konkrete Situationen des körperlichen Verletzens, Folterns und Tötens
in den Mittelpunkt der Analyse gestellt, um davon ausgehend den jeweiligen Zusammenhang
von Situation und Gruppenprozessen bzw. der Organisiertheit der Beteiligten zu untersuchen.
Dabei wird es um die soziologische Rekonstruktion von Verhaltenserwartungen in Extremsituationen,
um Kameradschaft und Rollendistanz sowie um Autoritätsakzeptanz und Folgebereitschaft
in Organisationen gehen.

 

 


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2022/23 gefunden:
Soziologie  - - - 1
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