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Von Neoklassik bis Heterodoxe Ökonomie. Philosophie der Wirtschaftswissenschaften - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar
Veranstaltungsnummer 0726 Kurztext
Semester WiSe 2021/22 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 30 Max. Teilnehmer/-innen 30
Rhythmus i.d.R. jedes Semester Studienjahr / Zielgruppe Bachelor-Studierende (für Master-Studierende geöffnet)
Credits 3 Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Manuell (?)
Hyperlink   Evaluation Ja (als gesamte Veranstaltung - online)
Sprache deutsch
Anmeldefristen Anmeldung (Einzelvergabe)    07.09.2021 - 28.10.2021 23:59:59    aktuell
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Mo. 18:00 bis 20:00 c.t. wöchentlich von 01.11.2021  Hs 27 / Pferdestall - Hs 27/103 (großer Seminarraum) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Personen
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Wehe, Robin verantwortlich und durchführend
Weitere Person Zuständigkeit
Learnwebbearbeitung,  nicht durchführend, nicht verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Bachelor B.A. Philosophie-Künste-M
Master M.A. Phil.u.Künste interk
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
PKI-Vert Stb. 4, MA FB 2: Wahlmodul / freies Vertiefungsmodul (3 LP)
MPI-EuPS Ethik und Politik (S)
PH-AM (Phil) Aufbaumodul
PH-KMS (Phil) Natur und Kultur/Kultur und Medien (S)
PH-Vert (Phil) Vertiefungsmodul Philosophie BA PKM
PH-TPS (Phil) Texte und Positionen (S)
PH-KMV (Phil) Natur und Kultur/Kultur und Medien (V)
MPI-EuPV Ethik und Politik (V)
PH-TPV (Phil) Texte und Positionen (V)
MPH-ZWS (Phil) Zeichen und Wirklichkeit (S)
PKI-PraPh Modul: Praktische Philosophie
PKI-ThePh Modul: Theoretische Philosophie
BPH-TUP2 Modul 7: Texte und Positionen (2SWS)
PH-KUM2 Modul 6: Kultur- und Medienphilosophie (2SWS)
MPH-ZWV (Phil) Zeichen und Wirklichkeit (V)
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Philosophie
Inhalt
Literatur

Literatur wird zu Semesterbeginn bekannt gegeben.
Bei Interesse und zur Einführung kann (muss aber nicht) folgendes Werk gelesen werden:
- Schlaudt, Oliver: Wirtschaft im Kontext. Eine Einführung in die Philosophie der Wirtschaftswissenschaften in Zeiten des Umbruchs, Frankfurt: Vittorio Klostermann, 2016.

Bemerkung

 

Teilnahmeleistung/Studienleistung: Am Ende des Seminars (07.02.22): 5-10-seitiger Essay zur Frage: Wie sieht die Wirtschaft von morgen aus?

Angebotene Prüfungsleistung: Hausarbeiten als Modulabschluss sind nach Absprache möglich.

 

Lerninhalte

Inhaltliche Einführung:
Der Kurs möchte wirtschaftswissenschaftliche Annahmen kritisch hinterfragen und interdisziplinäre Ansätze zur Ökonomie erarbeiten. Im Anschluss soll gefragt werden, ob und wenn ja, wie die Philosophie den Wirtschaftswissenschaften helfen kann, Phänomene zu fassen, die diese nicht sieht.

Die Wirtschaftswissenschaften sind spätestens seit der Finanzkrise 2008 in einer Krise: Weil die Situation damals nicht vorhergesagt wurde, werden ihre Annahmen als realitätsfern und ihre Vorhersagen als unpräzise kritisiert. Doch auch im Hinblick auf andere gesellschaftliche Erschütterungen wie die Klimakrise und die Coronakrise werden die Stimmen lauter, die nach neuen Formen des Wirtschaftens rufen und von der Wissenschaft andere Kriterien der wirtschaftlichen Beurteilung fordern: Nachhaltige Wirtschaft, Postwachstum statt Wachstum, Resilienz statt Effizienz.

Dass es den Wirtschaftswissenschaften schwerfällt, diese Diskurse in ihre Theorien zu integrieren, liegt vor allem an den von den Wirtschaftswissenschaften verwendeten Annahmen und Methoden: Die heute vorherrschende Lehrbuchtheorie (Neoklassik) geht davon aus, dass sich das Wirtschaftssystem als autonomes, natur-ähnliches Gefüge beschreiben lässt. Vorbild ist die Physik, mit deren Methoden das Feld erforscht wird.

An den Rändern der Wirtschaftswissenschaften und von anderen Disziplinen kommend, entwickeln sich jedoch seit geraumer Zeit alternative Theorien (Heterodoxe Ökonomie), die die Grundannahmen und Methodiken der Wirtschaftswissenschaften hinterfragen.Diese heterogenen Theorien haben eines gemeinsam: Sie gehen gerade nicht, oder nur in Teilen, von einem autonomen System aus und stellen die menschliche und weltliche Involviertheit des Wirtschaftsgeschehens in den Fokus.

Die Philosophie kann den angedeuteten Methodenstreit analysieren und ggf. von einem anderen Blickwinkel auf das Geschehen schauen.Dabei muss sie sich fragen, ob sie in der Lage ist, die Wirtschaftswissenschaften nicht nur zu kritisieren, sondern auch neue Erklärungen für wirtschaftliche Phänomene zu finden.

Kursstruktur:
Im ersten Schritt (Sitzungen 1-6) geht es zunächst darum, die Neoklassik in Grundsätzen zu verstehen und wissenschaftstheoretisch um ihre Annahmen und Methoden zu reflektieren.
Im zweiten Schritt (Sitzungen 7-10) stehen die heterodoxen Theorien und deren Ansatzpunkte im Vordergrund und es wird gefragt, inwiefern diese es schaffen, die blinden Flecken der Lehrbuchökonomie zu beleuchten.
Im dritten Schritt (Sitzungen 11-13) soll offen diskutiert werden, wie eine philosophische Ökonomie aussehen kann.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2021/22 gefunden:
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