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Transnationale Theaterpraxis und postkoloniales Kuratieren - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 2086 Kurztext
Semester WiSe 2021/22 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 25
Rhythmus Studienjahr / Zielgruppe Bachelor-Studierende (für Master-Studierende geöffnet)
Credits
Hyperlink   Evaluation
Sprache deutsch
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Di. 12:00 bis 14:00 c.t. wöchentlich Hs 52 / Burgtheater - Hs 52/101 (großer Seminarraum im Theaterneubau) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Groß, Martina, Dr. verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MTHE-SB231 Mastermodul 3 Prakt. u. Techn. d. Insz., TM 1: Praktiken und Techniken des Inszenierens
MTHE-S312a Mastermodul 1 Gesch. d. Inszen., TM 2: Methoden der Theaterhistoriographie
MTHE-S311a Mastermodul 1 Gesch. d. Inszen., TM 1: Geschichte der Inszenierung
THE-VM1 VM Theo. u. Gesch. d. Theaters / Gegenwartstheater, TM: Aktuelle Tendenzen der Theatertheorie und -historiographie / Strategien u. Diskurse zeitgenössischen Theaters
THE-VM2 VM Theo. u. Gesch. d. Theaters / Gegenwartstheater, TM: Übung / Colloquium Vertiefungsmodul
THE-AMTG2 Theorie u. Gesch. d. Theaters, TM: Geschichte des Theaters
THE-AMTG1 Theorie u. Gesch. d. Theaters, TM: Theorie des Theaters
THE-AMPK1 AM Theater u.d.a.Künste / Populäre Kultur, TM: Theater und die anderen Künste
THE-AMGEG2 AM Gegenwartsth., TM: Experimentelle Theater der Gegenwart
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur
Inhalt
Literatur

Texte/Material zur Vorbereitung:
- Karen Lisa Salamon: Mind the Gap, in: Christian Suhr/Rane Willerslev (Hg.): Transcultural Montage. New York/Oxford: Berghan books 2013, S. 145-157.
- Elisa Liepsch/ Julian Warner, Matthias Pees (Hg.): Allianzen. Kritische Praxis an weißen Institutionen. Bielefeld, transcript Verlag, 2018.
- Postkoloniale Verstrickungen in Theater, Tanz und Performance, ein Reader zum Projekt SCHULD, Festival Theaterformen 2018 (zur Information und Diskussion).

- E. J. Westlake: Introduction: What is world theatre?, in: dies.: World Theatre. London/New York: Routledge 2017, S. vi-viii und 1-12.

- Henke, Robert/Nicholson, Eric (Hrsg.): Transnational exchange in early modern theater. Aldershot/Burlington: Ashgate 2008, S.1-15 und S. 19-34.
- Balme, Christopher/Leonhardt, Nic: ”Theatrical Trade Routes. Introduction”, in: Journal of Global Theatre History, Vol.1, 2016, S. 1-9.

Bemerkung

Das Seminar "Transnationale Theaterpraxis und postkoloniales Kuratieren" und die gleichnamige Übung sind als zusammengehörend konzipiert, d.h. das Seminar kann nur bei zeitgleicher Belegung der Übung belegt werden.

Studienleistung: wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben

Prüfungsleistung: wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben

Lerninhalte

In Seminar und Übung möchten wir Fragen transnationaler Theaterpraxis und Postkolonialen Kuratierens mit Blick auf Theaterfestivals, Institutionen und aktuelle Diskurse nachgehen. Was wird gegenwärtig unter transnationaler Theaterpraxis verstanden und wie definiert sich eine post-/dekoloniale Kuration angesichts gegenwärtiger Ansätze in Theorie und Praxis? Ausgehend von wissenschaftlichen Texten, künstlerischen Arbeiten, festivaldramaturgischen Konzepten und Organisationsformen, wollen wir untersuchen ob und wenn ja welche Ansätze post- bzw. dekolonialer Kuration sich jeweilig erkennen lassen und wodurch sich transnationale Theaterpraxis auszeichnet bzw. wo ihre Fallstricke mit Blick auf neokoloniale Strukturen und einem „Importhandel von Geschichten aus aller Welt“ (Martine Dennewald 2018) liegen.

Im Übungsteil wollen wir selbst nach Konzepten suchen und diese erproben bzw. eventuell in einer Art kleinem Symposium am Ende des Semesters vorstellen.


Insgesamt stützt sich die Veranstaltung (Seminar und Übung) auf die Methode BarCamp. Daher stehen weder alle Inhalte, noch Texte oder eingeladenen Expert:innen fest (es gibt aber einen "Möglichkeiten-Pool", der im Learnweb zu finden sein wird bzw. gemeinschaftlich angelegt werden soll). Alle Teilnehmer:innen werden eingeladen, selbst zu recherchieren und/oder Texte, Kommentare, Begriffe, Definitionen mitzubringen/vorzuschlaen um den gemeinsamen Diskurs zu bereichern, der sich auch an kritischen Stimmen wie der von Ogutu Muraya orientiert, der anlässlich der Theaterformen 2018 ganz grundlegend fragt, ob trotz einer „aufmerksamen kuratorischen Praxis“ europäische Institutionen mit weißer Perspektive überhaupt schon zu einer dekolonialen Praxis in der Lage seien, „wenn [Westeuropa] nicht bereit ist zu akzeptieren, dass es nicht mehr der Mittelpunkt der Welt ist.“ In den ersten Sitzungen wählen wir gemeinsam aus, welche Themen wir setzen, vorstellen, diskutieren und gemeinsam erarbeiten möchten.

Daher ist die Anwesenheit in den ersten beiden Sitzungen wichtig!

 



Zu dieser Veranstaltung gehört folgende Übung
Nr. Beschreibung SWS
2087 Transnationale Theaterpraxis und postkoloniales Kuratieren 2

Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2021/22 gefunden:
BA-Seminare  - - - 2
MA-Seminare  - - - 3
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