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"Warum sehen wir Tiere an?"– Aktuelle Positionen zum Wildlife-Tierfilm - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar
Veranstaltungsnummer 2010 Kurztext
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 20 Max. Teilnehmer/-innen 20
Rhythmus Studienjahr / Zielgruppe Bachelor-Studierende (für Master-Studierende geöffnet)
Credits 3 ECTS Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Automatisch(Losen) (?)
Hyperlink   Evaluation
Sprache deutsch
Anmeldefrist Anmeldung (Einzelvergabe)    08.09.2020 - 22.10.2020 23:59:59    aktuell
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Di. 14:00 bis 16:00 wöchentlich Externes Gebäude - -- (keine Raumbuchung / externer Raum) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Drewes, Miriam, Dr. verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MED-MK12a Medienkultur 1, TM 2: Vertiefung Medienkulturgeschichte
MED-MK13 Medienkultur 1, TM 3 (KuäP): Beobachtung medienkultureller Prozesse
MED-AEST1 Medienästhetik, TM 1: Einführung Einzelmedienanalyse, Filmgeschichte, Fernsehgeschichte
MED-AEST2 Medienästhetik, TM 2: Vertiefung zu Werkbiographien und Einzelwerken, Film- und Fernsehtheorie
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur
Inhalt
Lerninhalte

„Warum sehen wir Tiere an?“ – diese von John Berger einem Essay vorangestellte Frage aus dem Jahr 1980 ist heute so relevant wie vor 40 Jahren. Der Wildlife-Tierfilm war und ist weiterhin ein ebenso populäres wie lukratives Genre. Spätestens seit den sogenannten „Earth Movies“ der BBC sind aufwändige Großproduktionen fester Bestandteil des internationalen Filmgeschäfts. Forschung und Filmkritik haben dem Wildlife-Tierfilm allerdings lange Zeit kaum Beachtung geschenkt. Zu gewöhnlich erschien die Reproduktion vermeintlich austauschbarer Tierbilder, wenig anspruchsvoll Ästhetik und Thematik. Seit einiger Zeit nun hat auch die (medien-)kulturwissenschaftliche Forschung, nicht zuletzt im Zuge der „animal studies“ und der Klimaforschung, das Thema für sich entdeckt. Was erwarten wir, wenn wir „wilde“ Tiere im Film betrachten? Welche Blickverhältnisse werden abgebildet und (re-)produziert? Was sagen diese Filme aus über die „anthropologische Differenz“? Wie sieht das Verhältnis von Produktionspraktiken und Ästhetik aus?
Im Seminar werden zentrale Positionen der aktuellen Forschungsliteratur gelesen und erörtert sowie unterschiedliche ältere und neuere Beispiele des Wildlife-Tierfilms analysiert. Zur Diskussion stehen dabei u.a. Aspekte der Produktionsbedingungen und Inszenierungsweisen des Wildlife-Tierfilms ebenso wie Fragen nach dem Mensch-Tier-Verhältnis.

Literatur:
Borgards, Roland: Tiere. Kulturwissenschaftliches Handbuch, Stuttgart: Metzler 2016.
Chris, Cynthia: Watching Wildlife, Minneapolis: University of Minnesota Press 2006.

 


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:
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