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Helden und Anti-Helden: Zu zwei zentralen Figurenkonzepten in Film und anderen Medien - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar
Veranstaltungsnummer 2017 Kurztext
Semester WiSe 2020/21 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus Studienjahr / Zielgruppe Bachelor-Studierende (für Master-Studierende geöffnet)
Credits
Hyperlink   Evaluation Ja (als gesamte Veranstaltung - freie Gestaltung)
Sprache deutsch
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Mo. 14:00 bis 18:00 Einzeltermin am 26.10.2020 Externes Gebäude - -- (keine Raumbuchung / externer Raum) Raumplan        
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Mo. 14:00 bis 18:00 wöchentlich 09.11.2020 bis 14.12.2020  Externes Gebäude - -- (keine Raumbuchung / externer Raum) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Klein, Thomas, Privatdozent Dr., habil. verantwortlich und durchführend
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Bachelor B.A. Kreatives Schreiben
Bachelor B.A. Kulturwissensch./äP.
Bachelor B.A. KUP im int. Vergl.
Bachelor B.A. Szenische Künste
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
KWPK-AM2 AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 2: Ästhetische Verfahrensweisen, Kulturtechniken und mediale, theatrale, musikalische Präsentationen
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur
Inhalt
Literatur

Campbell, Joseph (2011): Der Heros in tausend Gestalten. Frankfurt am Main: Surhkamp/Insel.

Vogler, Christopher (1997): Die Odyssee desDrehbuchschreibers. Frankfurt am Main: Zweitausendeins.

Wulff, Hans J.: Held und Antiheld, Prot-und Antagonist: Zur Texttheorie des Heldischen. In: Weltentwürfe inLiteratur und Medien. Phantastische Wirklichkeiten – realistischeImaginationen. Festschrift für Marianne Wünsch. Hrsg. v. Hans Krahu. Claus-Michael Ort. Kiel: Ludwig 2002, S. 431-448. (http://www.derwulff.de/2-107)

Köhler, Heinz-Jürgen / Wulff, Hans J.(1999): Bond in Angst und Schmerzen. Szenenspannung, Szenenauflösung und dieCharakteristik des Helden. In: montageAV. Zeitschrift für Theorie und Geschichte audiovisueller Kommunikation,Jg. 8 (1999), Nr. 2, S. 29–41. (DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/57)

Definitionen zu den Begriffen Held/Antiheld finden sich hier: Online-Lexikon Compendium heroicum

 

Bemerkung

Die Veranstaltung erfolgt online mit BigBlueButton und weiteren Tools.

Die Online-Treffen finden in der Regel so statt, dass die TN sich per Audio zuschalten, die Seminarleitung per Audio & Video. In der Vorstellungsrunde der ersten Sitzung werden alle TN gebeten, Audio und Video einzuschalten, damit die Seminarleitung alle TN zumindest einmal gesehen hat. Alle TN bereiten sich bitte entsprechend auf diese Sitzung vor.

Es wäre wünschenswert, wenn ein Teil der angegebenen Filme zur Vorbereitung auf das Seminar gesichtet werden könnte. In den Sitzung arbeiten wir aber clip-basiert,d.h. es werden Links zur Verfügung gestellt, mit denen wir dann arbeiten.

 

Lerninhalte

Als Held wird zum einen allgemein die Hauptfigur einer Geschichte bezeichnet. Zum anderen ist damit
auch ein konkretes Figurenkonzept gemeint, das den Protagonisten mit
überdurchschnittlichen Fähigkeiten und moralischen Werten ausstattet. Der Held
kann zum Vorbild für die Rezipienten werden, ist aber zugleich so sehr von
unserer Welt entrückt, dass wir ihn zwar bestaunen, aber kaum nachhahmen
können. Solche Heldengestalten haben ihre Ursprünge in der Mythologie von Sagen
und Legenden. Vor allem in Film und Comic hat sich diese Heldenkonzeption als
feste Größe etabliert. Es finden sich aber auch Gegenentwürfe. Anti-Helden
haben sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den populären Medien
herausgebildet und sind ebenfalls zu einer festen Größe geworden. Selbst
Superhelden sind oft auch als gebrochene und hochambivalente Helden angelegt,
wie zuletzt in dem Film „Joker“ (2019) zu sehen war. In diesem Seminar wollen
wir uns mit dem Facettenreichtum heroischer und anti-heroischer
Figurenkonzeptionen befassen und auch einen Blick darauf werfen, welche
populären Heldenkonzepte in unsere empirische Wirklichkeit einfließen und wie
diese medial vermittelt werden. Aktuell bietet sich hierfür die Frage nach dem
Heldenstatus von Greta Thunberg an.

 

Behandelte Themen & Filme

Sitzung 1:

  • Einführung
  • Seminarkonzept

Sitzung 2:

  • Mythische Helden: "Troy" (Troja, 2004), "Ulisse" (Die Fahrten des Odysseus, 1954)
  • Der Heros als Blockbuster-Held: Star Wars, Die Herr der Ringe-Trilogie

Sitzung 3:

  • Superhelden: Wonder Woman, Superman, Batman, Spiderman etc.
  • Serienhelden

Sitzung 4:

  • Kriegshelden, z.B. "Flags of our Fathers" (2006)
  • Ambivalente Helden im Kriegsfilm: "First Blood" (1982)

Sitzung 5:

  • Abenteurer und Outlaw-Helden: z-B. Jesse James (Western), Jack Sparrow (Piratenfilm) und Robin Hood

Sitzung 6:

  • Alltagshelden / Anti-Helden: The Big Lebowski (1998)
  • Was heißt postheroisch? Wie zeigt es sich im Film?

Sitzung 7:

  • Abschlussdiskussion: Helden und Anti-Helden in digitalen sozialen Medien
  • Zusammenfassung und Hausarbeiten

 

Zielgruppe

Für alle BA für den FB 2: KuäP, SK, PKM, KJKJ


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:
BA-Seminare  - - - 2
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