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Geschichte der europäischen Philosophie - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung
Veranstaltungsnummer 0704 Kurztext
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 100 Max. Teilnehmer/-innen 100
Rhythmus i.d.R. jedes 2. Semester Studienjahr / Zielgruppe Bachelor-Studierende (für Master-Studierende geöffnet)
Credits 3 Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Manuell (?)
Hyperlink   Evaluation Ja (als gesamte Veranstaltung - online)
Sprache deutsch
Anmeldefristen Anmeldung (Einzelvergabe)    08.09.2020 - 22.10.2020 23:59:59    aktuell
Anmeldung zweite Runde (Einzelvergabe)    26.10.2020 - 30.10.2020 12:00:00   
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
iCalendar Export Di. 10:00 bis  c.t. wöchentlich          
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Personen
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Hetzel, Andreas, Professor Dr. phil. habil. verantwortlich und durchführend
Weitere Person Zuständigkeit
Learnwebbearbeiterin,  nicht durchführend, nicht verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Bachelor B.A. Philosophie-Künste-M
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
0ERA-3LP Veranstaltungen mit 3 Credits f. ausl. Programmstud. (ERASMUS)
MPI-MiPV Methoden interkulturellen Philosophierens (V)
PH-AM (Phil) Aufbaumodul
PH-Vert (Phil) Vertiefungsmodul Philosophie BA PKM
PH-TPV (Phil) Texte und Positionen (V)
PH-ERZV (Phil) Philosophie und Erziehung (V)
PH-KMV (Phil) Natur und Kultur/Kultur und Medien (V)
PH-WGV (Phil) Wahrnehmen und Gestalten/Wahrnehmung und Künste (V)
MPI-EuPV Ethik und Politik (V)
BLPH-SK Schlüsselkompetenzen (ab StO 2014)
BLPH-GPhV Grundthemen der Philosophie (V) (Nebenfach)
MPH-ZWV (Phil) Zeichen und Wirklichkeit (V)
BLPH-GPhS Grundthemen der Philosophie (S) (Nebenfach)
BPH-TUP2 Modul 7: Texte und Positionen (2SWS)
MPH-ZWS (Phil) Zeichen und Wirklichkeit (S)
MPI-EuPS Ethik und Politik (S)
PH-ERZS (Phil) Philosophie und Erziehung (S)
PH-KMS (Phil) Natur und Kultur/Kultur und Medien (S)
PKI-ThePh Modul: Theoretische Philosophie
PH-KUM2 Modul 6: Kultur- und Medienphilosophie (2SWS)
PH-TPS (Phil) Texte und Positionen (S)
PKI-PraPh Modul: Praktische Philosophie
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Philosophie
Inhalt
Literatur

Literatur wird zu Anfang des Semesters bereit gestellt.

Bemerkung

Studienleistung: Vorlesungstagebuch (hierzu siehe die Hinweise im Learnweb)

Es sind keine Modulabschlüsse in dieser Veranstaltung möglich.

Die Veranstaltung kann durch die Studienleistung als Teilmodul in verschiedenen Studienvarianten angerechnet werden.

 

Voraussetzungen

Interesse am Thema und die Fähigkeit, 90 Minuten einem Vortrag aufmerksam zu folgen.

Lerninhalte

Als 'philosophia' bezeichnete man im klassischen Griechenland die Weisheitsliebe. Die Weisheit zu lieben bedeutet gerade nicht, sie zu haben, sondern nach ihr zu streben. Philosoph*innen finden sich nicht vorschnell mit etablierten Antworten und Meinungen ab, sondern versuchen, sich selbst und anderen gegenüber kritikfähig zu bleiben. Noch bevor die Philosophie zu einer wissenschaftlichen Disziplin mit einem Kanon verbindlicher Texte und Methoden werden konnte, war sie vor allem eine Schulung der Erfahrungsfähigkeit. Indem sie uns auf eine nie vollständig zu verstehende Welt vorbereitete, vermittelte uns die Philosophie die Fähigkeit, Erfahrungen zu machen, aus denen wir verändert hervorgehen konnten. Vom Staunen ging, so Aristoteles, die Bewegung des Philosophierens aus und im Staunen findet sie ihre Vollendung. Philosophie vermittelt uns nicht einfach nur ein Wissen, ist also nicht nur eine Wissenschaft, sondern lehrt uns auch, mit den Grenzen unseres Wissens umzugehen; sie ist also auch eine Lebensform. "Die Arbeit der Philosophie", so schreibt noch Witgenstein im 20. Jahrhundert, "ist eigentlich mehr die Arbeit an einem Selbst."

Die Vorlesung führt in die abendländische Philosophie und ihre Geschichte ein. Die wichtigsten philosophiegeschichtlichen Positionen, Begriffe und Methoden werden vorgestellt und diskutiert. Dabei sollen die unterschiedlichen philosophischen Selbstverständnisse der Antike, des Mittelalters, der Neuzeit und der Moderne ebenso deutlich werden wie das Spektrum möglicher Praxisformen des Philosophierens. Ein weiterer Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf den Epochenschwellen und Übergangszeiten: auf dem Übergang vom Mythos zum Logos bei den Vorsokratikern, auf der Geburt einer christlichen Metaphysik in der Spätantike, auf der Renaissance als Beginn einer Selbstbehauptung des neuzeitlichen Menschen gegenüber höheren Autoritäten und schließlich auf der Entstehung einer nachmetaphysischen philosophischen Moderne im 19. Jahrhundert.

Die Vorlesung wird asynchron stattfinden, d.h. die einzelnen Vorträge mit den entsprechenden Folien und Lektüreempfehlungen werden wöchentlich über das Learnweb zur Verfügung gestellt. Inhaltliche Fragen können dann schriftlich über das Learnweb gestellt und beantwortet werden.

 


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:
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