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Sprachphilosophie im 20. Jahrhundert (nur Hauptfach) - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Grundlagenseminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 0714 Kurztext Sprachphil
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 70 Max. Teilnehmer/-innen 70
Rhythmus i.d.R. jedes 2. Semester Studienjahr / Zielgruppe Ausschließlich Bachelor-Studierende
Credits Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Manuell (?)
Hyperlink   Evaluation Ja (als gesamte Veranstaltung - online)
Sprache deutsch
Anmeldefristen Anmeldung (Einzelvergabe)    08.09.2020 - 22.10.2020 23:59:59    aktuell -- Anmeldung nur für Studierende in den unten genannten Studiengängen (Hilfe)
Anmeldung VL-Ende    08.09.2020 - 05.02.2021 23:59:59    aktuell -- Anmeldung nur für Studierende in den unten genannten Studiengängen (Hilfe)
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Mi. 12:00 bis 14:00 c.t. wöchentlich Externes Gebäude - Online-Lehre (ggf. folgt Raumangabe für Ausnahme Präsenzlehre) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Personen
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Voß, Daniela, Dr. verantwortlich und durchführend
Weitere Person Zuständigkeit
Learnwebbearbeiterin,  nicht durchführend, nicht verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Bachelor B.A. Philosophie-Künste-M
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
PH-EVS (Phil) Erkennen und Verstehen (S)
PH-SprPh (Phil) Einführung in die Sprachphilosophie (S)
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Philosophie
Inhalt
Literatur

Einführende Literatur (zur Vorbereitung empfohlen):

Rolf Elberfeld: Sprache und Sprachen. Eine philosophische Grundorientierung, Freiburg i. Br./ München: Karl Alber, 2012

Sybille Krämer: Sprache, Sprechakt, Kommunikation. Sprachtheoretische Positionen des 20. Jahrhunderts, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2001

Georg W. Bertram: Sprachphilosophie zur Einführung, Hamburg: Junius, 2014

Pirmin Stekeler-Weithofer: Sprachphilosophie. Eine Einführung, München: C. H. Beck, 2014

Gerald Posselt, Matthias Flatscher: Sprachphilosophie. Eine Einführung, Wien: facultas, 2016

Bemerkung

Das Seminar wird vermutlich über BigBlueButton stattfinden; der Link wird vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail zugesandt.

Textmaterial und weitere Informationen werden im Learnweb zugänglich gemacht.

Studienleistung: wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben

mögliche Prüfungsleistung: Hausarbeit

Voraussetzungen

Erfolgreiche Teilnahme an der ersten Veranstaltung des Moduls "Erkennen und Verstehen" zur Erkenntnistheorie.

Lerninhalte

Sprache ist ein unverzichtbarer Bestandteil des menschlichen Lebens: Sie ermöglicht wesentliche mentale Vorgänge wie Denken und Erinnern sowie die Verrichtung komplexer kommunikativer Tätigkeiten. Unsere Welt, so können wir sagen, ist immer schon sprachlich strukturiert.

Von der Sprache als gesellschaftliche, durch Sprachgewohnheiten geschaffene Institution, die gleichsam in den Köpfen der Menschen und in den Grammatiken, Wörterbüchern und Lexika existiert, können wir den konkreten, an ein Subjekt gebundenen, sprachlichen Akt unterscheiden. Die Sprache ist ein Zeichensystem, das unzählig viele syntaktische Regeln zur Satzbildung und semantische Regeln zur Bedeutungskonstitution beinhaltet. Dennoch sind wir imstande, tagtäglich Hunderte oder gar Tausende dieser Regeln in unserem Sprechen umzusetzen – größtenteils unbewusst und ohne ersichtliche Mühe. Wie ist das möglich? Und wie lässt sich das Tempo erklären, mit der Kinder Sprachen erlernen? Müssen wir bereits eine angeborene und unbewusste Kenntnis des sprachlichen Regelwerks voraussetzen? Aber ist der Gebrauch von Sprache als ein Problem der Regelanwendung zu verstehen? Wie erlernen wir Regeln und was heißt es, einer Regel zu folgen? Welche Bedeutung spielt dabei die Gesellschaft? Können wir uns eine Sprache denken, bei der nur der Sprecher selbst über die Worte und ihre Bedeutungen verfügt? Erlangt das sprachliche Zeichen seine Bedeutung durch einen Bezug auf außersprachliche Gegenstände oder mentale Vorstellungen? Kann eine Sprache einen Zustand der Welt exakt abbilden?

Diese und weitere Fragen werden wir anhand grundlegender Texte, die sich als wegweisend für die philosophische und sprachwissenschaftliche Forschung herausgestellt haben, gemeinsam diskutieren. Voraussetzung der Teilnahme ist eine gründliche Lektüre und Textkenntnis.

Zielgruppe

verpflichtend für BA PKM (3. Sem.)


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Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:
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