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Smart City Duisburg - Die Stadt als Plattform - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Exkursion Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 2038 Kurztext
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 15 Max. Teilnehmer/-innen 15
Rhythmus Studienjahr / Zielgruppe Bachelor-Studierende (für Master-Studierende geöffnet)
Credits 3 Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Automatisch(Losen) (?)
Hyperlink   Evaluation
Sprache deutsch
Anwesenheitspflicht Ja (mind. 80%) (?)
Keine Anmeldefrist
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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iCalendar Export
Mo. 16:00 bis 18:00 c.t. Einzeltermin am 28.10.2019 Hs 51 / Altes Pächterhaus - Hs 51/02 (Domäne) Raumplan        
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Mo. 12:00 bis 14:00 c.t. Einzeltermin am 16.12.2019          
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-. 08:00 bis 18:00 s.t. Blockveranst. (n. Sa und So) 09.01.2020 bis 10.01.2020           
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Tollmann, Vera verantwortlich und durchführend
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Bachelor B.A. Kulturwissensch./äP.
Bachelor B.A. KUP im int. Vergl.
Bachelor B.A. Szenische Künste
Bachelor Medien
Bachelor Medien
Bachelor Medien
Bachelor NbFa Medien
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MED-AEST4Ü Medienästhetik, TM 4: Übung: Ästhetische Verfahren der Medienreflexion
MED-VERM2 Vermittlungsmodul, TM 2: Übung partizipatorische Medienpraxis
MIKM-SB221 Studienbereich 2: Modul 2 Insz. d. Gegenw., TM 1: Elemente der Inszenierung
MIKM-SB212 Studienbereich 2: Modul 1, TM 2: Strategien und Funktionen von Inszenierungen
MED-MK24 Medienkultur 2, TM 4: Übung Medienkulturbeobachtung als ästhetische Praxis
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur
Inhalt
Literatur

Auszüge aus

Bruno Latour & Emilie Hermant, Paris. Invisible City, 2006 http://www.bruno-latour.fr/sites/default/files/downloads/viii_paris-city-gb.pdf; http://www.bruno-latour.fr/virtual/EN/index.html

Gabriele Schabacher, "Unsichtbare Stadt. Zur Medialität urbaner Architekturen", in Zeitschrift für Medienwissenschaft. Jg. 7, Heft 12 (1/2015): Medien / Architekturen, S. 79–90. DOI: http://dx.doi.org/10.25969/mediarep/1431.

Orit Halpern, Robert Mitchell, and Bernard Geoghegan, „The Smartness Mandate: Notes toward a Critique”, in Grey Room NO. 68, Summer 2017, S. 106-129. 

u.a.

Bemerkung

Drei Termine:
Vorbereitungstreffen, zweitägige Exkursion, Nachbereitungstreffen

Anforderungen:
Selbstständige Recherche
Vorbereitende Lektüre (s. Literatur)

Lerninhalte

Wie sieht eine Smart City aus? Warum gibt es im Internet kaum andere (Werbe-)Motive zur Visualisierung der Datenströme als den elektrisch leuchtenden „Datenhighway“? In journalistischen Berichten werden häufig Luftbildaufnahmen eingesetzt. Und welches Bild bietet sich vor Ort? Mit dem bundesweit in der Planungs- und Testphase befindlichen Smart City-Konzept (50 Städte sind aktuell im „Smart City Atlas“ gelistet) ziehen neue Infrastrukturen (Stichwort 5G, Cloud Computing) in die Städte. „Smart City“ wird als Wirtschaftsfaktor gehandelt und die Stadt als Plattform gedacht. Zu den Funktionen gehören die Autonomisierung von Verwaltung, Verkehr und Logistik. Gelsenkirchen hat zusammen mit dem chinesischen Hardware-Hersteller Huawei die längste Free WiFi-Meile eingerichtet und im Duisburger Hafen geschieht die Weiterverladung von Containern aus China mithilfe einer smarten Online-Plattform. Wir können uns zwar in Google Street View durch die „Smart City“ klicken, doch das Bildmaterial ist oft nicht mehr aktuell (Google Street View und das Stadtentwicklungsprojekt von Sidewalk Labs, einem Tochterunternehmen von Google, dienen zum Abgleich mit den Entwicklungen in Duisburg). Wir werden ein Luftbildarchiv, das Kultur- und Stadthistorische Museum und Kontrollzentren der mit Sensoren ausgestatteten Stadt besuchen und Akteure (Mercators Nachbarn, digitales Duisburg, Rhine Cloud, Ruhr-Universität, Duisport) befragen. 1569, vor 450 Jahren, erstellte der Kartograph Gerhard Mercator in Duisburg eine Weltkarte, deren Darstellungstechnik bis heute aktuell ist. In der Gegenwart treffen wir auf eine geopolitische Dimension, die das Ruhrgebiet mit China verbindet (neue Seidenstrasse bzw. Belt and Road Initiative).Ziel der Exkursion ist es die Datafizierung der Städte und ihre Bildpolitik kritisch zu untersuchen und eine alternative Bildsprache zu entwerfen.

Zielgruppe

Ein Modulabschluss ist im Rahmen dieser Exkursion nur in Verbindung mit einem der von mir angebotenen Seminare möglich.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:
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