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Geschichte des Völkerrechts in Krieg und Frieden - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 1376 Kurztext
Semester WiSe 2019/20 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen 100 Max. Teilnehmer/-innen 100
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr / Zielgruppe
Credits Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Automatisch(50%_FachSem./50%_Losen) (?)
Hyperlink   Evaluation Ja (als gesamte Veranstaltung - Papier)
Sprache deutsch
Anmeldefristen Anmeldung (Einzelvergabe)    10.09.2019 - 17.10.2019 23:59:59    aktuell
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Do. 16:00 bis 20:00 Einzeltermin am 14.11.2019 Gebäude A (Samelson-Campus) - A 009 (Großer Seminarraum) Raumplan        
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Fr. 13:30 bis 20:00 Einzeltermin am 15.11.2019 Altbau Bühler-Campus - L 131 (Aula Bühler-Campus) Raumplan        
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Sa. 08:00 bis 18:00 Einzeltermin am 16.11.2019 Altbau Bühler-Campus - L 131 (Aula Bühler-Campus) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Kleinschmidt, Harald, Professor verantwortlich und durchführend
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Polyvalenter Zwei-Fächer-Bachelor Geschichte
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MLGES-MM22 Mastermodul 2.2: Fachwissenschaftl. LV nach Wahl
MLGES-MM21 Mastermodul 2.1: Fachwissenschaftl. LV nach Wahl
BLGES-AM1 Aufbaumodul 1 (ab PO 2013): Epochenübergreifende Fragen der Geschichte
0STUDFUND Studium Fundamentale
BLGES-VM Vertiefungsmodul
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Geschichte
Inhalt
Literatur

Harald Kleinschmidt, Geschichte des Völkerrechts in Krieg und Frieden, Tübingen: Francke 2013.

Lerninhalte

Gegenstand der Lehrveranstaltung ist die Geschichte der wichtigsten Normen, die die Beziehungen zwischen Staaten regeln sollen.

 Normen sind Sätze, die die Freiheit des Entscheidens über Handlungen einzuschränken in der Lage sind. Ist die Befolgung dieser Sätze geboten und Zuwiderhandlung gegen diese Gebote mit Strafsanktionen bedroht, haben die die Gebote enthaltenden Sätze Rechtscharakter. Rechtssätze aller Art bedürfen der Legitimität, um erzwingbar zu sein; sie müssen mithin aus höheren Rechtssätzen ableitbar sein. Rechtssätze, die weltweite oder weltweit wirkende Handlungen über Grenzen von Staaten hinweg erzwingen sollen, müssten folglich aus allgemeinen höheren, per se überall in der Welt als legitim angenommenen Rechtssätzen abgeleitet sein. Doch einen global wirksamen Mechanismus zur Ableitung höchster Rechtssätze gibt es nicht. Aus der Schwierigkeit der mangelnden Ableitbarkeit von Rechtssätzen für weltweites oder weltweit wirkendes interaktives Handeln folgt das Problem der mangelnden Legitimität und, daraus wiederum folgend, das weitere Problem der mangelnden Erzwingbarkeit höchster Rechtssätze für weltweites oder weltweit wirkendes Handeln. Die auf diese Probleme antwortende skeptische theoretische Schlussfolgerung, zwischen Staaten herrsche nur Gewalt, stößt gleichwohl auf den empirischen Gegenbefund, dass die meisten weltweiten oder weltweit wirkenden interaktiven Handlungen über die Grenzen von Staaten als Haupttyp rechtlich verdichteter Räume hinweg, beispielsweise das Abschließen und Einhalten zwischenstaatlicher Verträge oder die Gewährung von Hospitalität und Hilfe, auf der Grundlage von Rechtssätzen stattfinden, ohne dass global wirksamen legitimen Erzwingungsmechanismen bestehen.

 Die Lehrveranstaltung soll die unterschiedlichen Theorien und praktischen Verfahrensweisen vorstellen, mit denen von der Antike bis heute in Europa und anderen Teilen der Welt die Möglichkeit der Anerkennung und Anwendung von Normen des überstaatlichen Rechts erörtert, gefordert und bestritten wurde. Dabei stehen die Normen des Kriegs iund des Friedens im Vordergrund.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:
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