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Bild und Begehren. LGBT in den visuellen Medien. - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 2007 Kurztext
Semester SoSe 2019 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 30 Max. Teilnehmer/-innen 30
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr / Zielgruppe Bachelor-Studierende (für Master-Studierende geöffnet)
Credits 3 ECTS Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Manuell (?)
Hyperlink   Evaluation Ja (als gesamte Veranstaltung - freie Gestaltung)
Sprache deutsch
Anwesenheitspflicht Ja (max. 2 Fehltermine) (?)
Keine Anmeldefrist
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Di. 10:00 bis 12:00 c.t. wöchentlich 09.04.2019 bis 09.07.2019  Hs 51 / Altes Pächterhaus - Hs 51/02 (Domäne) Raumplan   findet statt     30
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Künemund, Jan , M.A. verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MED-MK22 Medienkultur 2, TM 2: Bildtheorie und Visual Culture / Bildtheorie und Bildwissenschaft
MED-AEST2 Medienästhetik, TM 2: Vertiefung zu Werkbiographien und Einzelwerken, Film- und Fernsehtheorie
MED-AEST1 Medienästhetik, TM 1: Einführung Einzelmedienanalyse, Filmgeschichte, Fernsehgeschichte
MED-MK12a Medienkultur 1, TM 2: Vertiefung Medienkulturgeschichte
MED-MK13 Medienkultur 1, TM 3 (KuäP): Beobachtung medienkultureller Prozesse
MED-MT1K Medientheorie, TM 1 (KuWi): Einführung Medientheorie
MED-MTVert Medientheorie, TM 2 (KuWi): Vertiefung Medientheorie
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur
Inhalt
Literatur

Zur Einführung:

Skadi Loist, Sigrid Kannengiesser, Joan Kristin Bleicher (Hg.): Sexy Media? Gender/Queertheoretische Analysen in den Medien- und Kommunikationswissenschaften. Einleitung (S. 7-22). Berlin 2013.

Die Seminartexte werden zu Beginn der Veranstaltung ins Learnweb gestellt.

Bemerkung

Studienleistung:
Drei ‚kleine‘ Teilleistungen während des Semesters, die wahlweise kombiniert werden können:
- Textzusammenfassung vor der entsprechenden Sitzung (stichwortartige Antwort auf drei Fragen: 1. Was sind die Hauptthesen des Textes? 2. Was sind die wichtigsten Begriffe des Textes? 3. Welche Frage habe ich an den Text?)
- Bring&Tell-Beitrag (Präsentation eines Medienbeispiels mit eigener Fragestellung zur Diskussion im Seminar)
 
Prüfungsleistung:
Hausarbeit (3000 Wörter) oder praktisch-künstlerische Arbeit mit schriftlicher Reflexion

 

Als begleitende Übung empfiehlt sich die Exkursion zum Xposed Queer Film Festival Berlin ("Queer Cinema heute").

Voraussetzungen

Regelmäßige Teilnahme (maximal zwei Fehltermine) und vorbereitende Lektüre. Lust auf Auseinandersetzung mit theorielastigen und hauptsächlich englischsprachigen Texten.

Lerninhalte

In US-amerikanischen Artikeln wurde Anfang 2019 das "Age of Queer Media" ausgerufen. Die Organisation "Gay & Lesbian Alliance Against Defamation" (GLAAD), die seit 1985 die Repräsentationen von LGBT (lesbisch/schwul/bi/trans*)-Menschen in den US-amerikanischen Massenmedien beobachtet, verkündete in ihrem letzten Jahresbericht, dass es noch nie so viele nicht-heterosexuelle und Trans-Figuren im TV gegeben habe wie 2018. In "Schwulen Museum" in Berlin läuft derzeit die historisch erste Ausstellung zur queeren Videospiel-Geschichte. Im historisch von Zensur und Stereotypisierung geprägten Kampf um Diversity, Sichtbarkeit und Zugangsmöglichkeiten in und zu den Medien scheint die LGBT-Community derzeit wichtige Erfolge zu verzeichnen.

Doch immer wieder geraten mediale Inszenierungen queeren Begehrens und nicht-hetero- und cisnormativer Subjektpositionen ins Zentrum symbolpolitisch zugespitzter Kulturkämpfe, triggern religiöse oder moralische Empfindlichkeiten und Globalisierungsängste und verschleiern sowohl die kulturspezifische Bindung des Konzepts "LGBT", wie auch die große Diversität von Positionen innerhalb der Community. Von Straightwashing, lesbischer Unsichtbarkeit, schwuler Desexualisierung, körperfixierter Trans*darstellung ist umso mehr die Rede, je unhinterfragter die Annahme zirkuliert, LGBT seinen heute "im Mainstream angekommen".

Das Seminar möchte schlaglichtartig diese und vergangene Debatten beleuchten und aktuelle LGBT-Repräsentationen unter dem Gesichtpunkt analysieren, ob sie die klassischen Medienformate tatsächlich "queeren", oder ob sie sich nicht ständig in aufregenden Reibungen mit heteronormativen Erzählmustern und Bildtraditionen befinden.

Zielgruppe

Das Seminar ist auschließlich für Studierende des Fachbereichs 2 geöffnet.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019 , Aktuelles Semester: WiSe 2019/20
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