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Melancholie und Revolution: Ewa Plonowska Ziareks Entwurf einer feministischen Ästhetik - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 0727 Kurztext
Semester SoSe 2019 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 30 Max. Teilnehmer/-innen 30
Rhythmus Studienjahr / Zielgruppe Master-Studierende (für Bachelor-Studierende geöffnet)
Credits 3 Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Manuell(mit_Anmeldebemerkung) (?)
Hyperlink   Evaluation Ja (als gesamte Veranstaltung - freie Gestaltung)
Sprache deutsch
Anmeldefristen Anmeldung (Einzelvergabe)    12.03.2019 - 03.04.2019 23:59:59   
Abmeldung bis Ende VL-Zeit    04.04.2019 16:00:00 - 31.07.2019    aktuell
Anmeldung zweite Runde (Einzelvergabe)    04.04.2019 16:00:00 - 05.04.2019 12:00:00   
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Do. 14:00 bis 16:00 c.t. wöchentlich 11.04.2019 bis 11.07.2019  Hs 27 / Pferdestall - Hs 27/103 (großer Seminarraum) Raumplan    

Beginn: 19.10.2017

 
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Géra, Antje , M.A. verantwortlich und durchführend
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Bachelor B.A. Philosophie-Künste-M
Master M.A. Philosophie-Künste-M
Master M.A. Phil.u.Künste interk
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MPH-EÄS (Phil) Ethik und Ästhetik (S)
MPH-KMS (Phil) Kulturen und Medien (S)
PH-WGS (Phil) Wahrnehmen und Gestalten/Wahrnehmung und Künste (S)
PH-KMS (Phil) Natur und Kultur/Kultur und Medien (S)
MPI-EuPS Ethik und Politik (S)
MPH-ZWS (Phil) Zeichen und Wirklichkeit (S)
MPH-VM Vertiefungsmodul Master PKM
PH-TPS (Phil) Texte und Positionen (S)
PH-AM (Phil) Aufbaumodul
PH-Vert (Phil) Vertiefungsmodul Philosophie BA PKM (3 LP)
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Philosophie
Inhalt
Literatur

Ewa Plonowska Ziarek: Feminist Aesthetics and the Politics of Modernism, New York: Columbia University Press 2012 (als Volltextversion im Hilkat: https://hilkat.uni-hildesheim.de/vufind/Record/738869767)

Um Ziareks ästhetische Perspektive und ihren Umgang mit künstlerischen (überwiegend literarischen) Werken gut diskutieren zu können, empfehle ich die Lektüre von mindestens einer der folgenden Schriften:

Nella Larsen: Quicksand [1928], New York: Penguin Classics 2002

Nella Larsen: Passing [1929], New York: Penguin Classics 2003

Virginia Woolf: A Room of One's Own [1929], London: Vintage 2016

 

Bemerkung

Für den erfolgreichen Abschluss des Seminars ist eine regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen sowie die Studienleistung der Übernahme einer Textpatenschaft (Aufbereitung eines Lektürekapitels) erforderlich.

Möglicher Modulabschluss: Hausarbeit

Lerninhalte

Seit einigen Jahrzehnten kritisieren feministische Künstler*innen und Theoretiker*innen die Geschlechter- und Herrschaftsblindheit von Konzeptionen, Begrifflichkeiten und Perspektiven traditioneller philosophischer Ästhetik. Ging es dieser Kritik zunächst darum, die geschlechtliche Neutralität hehrer philosophisch-ästhetischer Bestimmungen wie ›Genie‹, ›ästhetisches Urteil‹, ›ästhetische Autonomie‹, ›ästhetische Produktion‹ in  Frage zu stellen und ästhetische Perspektiven an die historischen und gesellschaftlichen – d. h. immer auch herrschaftsdurchwirkten – Verhältnisse zurückzubinden, stellte sich zunehmend die Frage, wie denn so etwas wie eine feministische Ästhetik selbst zu verstehen wäre: Wie könnte eine feministische Ästhetik aussehen, die sowohl die Komplizenschaft von Kunst und Herrschaft anerkennt, aber zugleich auch dem Besonderen und Eigenwert des Ästhetischen gerecht wird? Wie könnte eine feministische Ästhetik aussehen, die nicht einfach so etwas wie eine essentialistisch verstandene ›weibliche‹ Perspektive, ›weibliche Erfahrung‹ oder einen einzigartigen ›weiblichen‹ Stil als Ausgangspunkt nimmt, aber gleichwohl kritisch auf spezifische Erfahrungen von sexistischer, rassistischer und klassenbasierter Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Gewalt bezogen ist?

 

Im Ausgang von diesen Fragen hat die Philosophin und Literaturwissenschaftlerin Ewa Plonowska Ziarek mit ›Feminist Aesthetics and the Politics of Modernism‹ einen spannenden Entwurf einer feministischen Ästhetik vorgelegt, den wir im Seminar in gründlicher Lektüre gemeinsam rekonstruieren wollen. Über eine Kritik am falschen Gegensatz von Melancholie und Revolution arbeitet sie an einer Verhältnisbestimmung von Politischem und Ästhetischem, die weder das Ästhetische dem Politischen unterordnet, noch das Ästhetische in ästhetizistischer Weise als ›autonom‹ von gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnissen und den Kämpfen gegen dieselben versteht. Eine feministische Ästhetik, so Ziarek, müsste in der Lage sein, das ästhetische Potential politischer Revolten mit dem politischen Potential ästhetischer Ausdrucksweisen zu verbinden.


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Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2019 gefunden:
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