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Einführung in die Geschichte der internationalen Beziehungen I - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 1376 Kurztext
Semester SoSe 2019 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen 80 Max. Teilnehmer/-innen 80
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr / Zielgruppe
Credits Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Automatisch(50%_FachSem./50%_Losen) (?)
Hyperlink   Evaluation Ja (als gesamte Veranstaltung - Papier)
Sprache deutsch
Anmeldefristen Anmeldung (Einzelvergabe)    12.03.2019 - 03.04.2019 23:59:59   
Abmeldung bis Ende 3. Woche    04.04.2019 16:00:00 - 29.04.2019   
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Do. 16:00 bis 20:00 Einzeltermin am 25.04.2019 Gebäude E (Hauptcampus) - Hörsaal H3 Raumplan        
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Fr. 13:30 bis 20:00 Einzeltermin am 26.04.2019 Forum - Hörsaal H4 (N 008) Raumplan        
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Sa. 08:00 bis 18:00 Einzeltermin am 27.04.2019 Forum - Hörsaal H4 (N 008) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:
Zur Zeit keine Anmeldung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Kleinschmidt, Harald, Professor verantwortlich und durchführend
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Polyvalenter Zwei-Fächer-Bachelor Geschichte
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MLGES-MM22 Mastermodul 2.2: Fachwissenschaftl. LV nach Wahl
MLGES-MM21 Mastermodul 2.1: Fachwissenschaftl. LV nach Wahl
BLGES-AM1 Aufbaumodul 1 (ab PO 2013): Epochenübergreifende Fragen der Geschichte
0STUDFUND Studium Fundamentale
BLGES-VM Vertiefungsmodul
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Geschichte
Inhalt
Literatur

 Ein Reader wird allen Teilnehmenden rechtzeitig vor Beginn der Blockveranstaltung elektronisch zur Verfügung gestellt.

Andrea Komlosy,
Globalgeschichte. Methoden und Theorien (UTB 3564). Wien, Köln und Weimar:
Böhlau, 2011, bes. S. 10-13, 165-247.

 

Lerninhalte

Diese Lehrveranstaltung bietet einen Überblick über die Grundlagen und Methoden derjenigen Fachrichtung der Geschichtswissenschaft, die seit etwa sechzig Jahren unter der Bezeichnung „Geschichte der internatinalen Beziehungen“ steht, zugleich aber seit nicht ganz so langer Zeit auch unter Etiketten wie „Globalgeschichte“, „internationale Geschichte“, „transnationale Geschichte“, „Geschichte des Weltsystems“ geführt wird. Diese Bezeichnungen sind nicht vollständig bedeutungsgleich, gehen jedoch darin konform, dass sie ihr forschendes Interesse nicht auf den einen oder anderen Staat, sondern auf ein Ensemble von Staaten richten; nicht primär auf das Handeln einzelner Personen als politischer oder wirtschaftlicher Akteure, sondern auf komplexe Muster von Interaktionen; nicht auf bestimmte einzelne Begebenheiten, sondern auf zusammenhängende Abläufe; nicht auf kurzzeitige Abfolgen von Anlässen und Begebenheiten, sondern auf Zusammhänge von Ursachen und Folgen, die in der langen Dauer manifest werden. Das Grundproblem dieser Fachrichtung ist, dass die meisten ihrer Gegenstände sich nicht direkt aus dem aus der Vergangenheit erhaltenen Material, also den sogenannten „Quellen“, ergeben, sondern als Gegenstände erst rekonstruiert werden müssen. Dieses Problem wirft die Frage auf, wie eng die Erforschung der Geschichte der internationalen Beziehungen auf diese „Quellen“ bezogen sein kann. Die Lehrveranstaltung soll diese Frage an zahlreichen empirischen Beispielen sowie mit theoriegeleiteten Analysen beantworten. Sie problematisiert den Quellenbegriff, thematisiert damit ein Spektrum methodologisch-theoretischer Aspekte der Geschichtswissenschaft insgesamt und bietet zugleich Grundlagen für eine in der Theorie gründende Didaktik der Geschichte. Die Lehrveranstaltung ist auf zwei Teile angelegt. Dieser erste Teil gilt allgemeinen Belangen, zu einem späteren Zeitpunkt soll ein spezieller Teil folgen, der die allgemeinen auf die speziellen Belange der Geschichte der internationalen Beziehungen herunterbricht.

 Gliederung:

  1. Die Vergangenheit als Text und Dinge aus der Vergangenheit: Was ist in einem Buch? Was ist in einem Archiv? Was ist in einem Museum? Warum sind die Dinge, wo sie sind? Wandlungen der Wahrnehmmungen der Vergangenheit
  2. Dimensionen menschlicher Existenz: Zeit, Raum, Gruppe
  3. Traditionalität der Kultur – Kulturalität der Tradition
  4. Von der Vergangenheit zur Geschichte: Der Wandel der Systemmodelle von der Statik zur Dynamik; Kalte und heiße Gesellschaften; Wandel der Wahrnehmung der Vergangenheit
  5. Das Wissen von der Vergangenheit
  6. Die Verwandlung von Material aus der Vergangenheit in Quellen
  7. Typologie der Quellen und Methoden der Kritik
  8. Grundlagen der geschichtswissenschaftlichen Forschung

Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2019 gefunden:
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