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MUZAK in Hildesheim. Eine kleine Feldforschung - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 2132 Kurztext
Semester SoSe 2019 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus Studienjahr / Zielgruppe Bachelor-Studierende (für Master-Studierende geöffnet)
Credits Anmeldung Anmeldepflicht
Hyperlink   Evaluation Ja (als gesamte Veranstaltung - online)
Anwesenheitspflicht Ja (max. 2 Fehltermine) (?)
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Do. 14:00 bis 16:00 c.t. wöchentlich          
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Wegner, Ulrich, Dr. verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
BKMU-Spez Spezialisierungsmodul, TM 1-4: LV aus dem Angebot des Musikinstituts nach Wahl
BIMU-M24 Nebenfach Musik (IKÜ/IIM) Modul 2: Musikwissenschaft, TM 4: Systematische Musikwissenschaft
BKMU-AM12 Aufbaumodul: Musik in Wiss. u. Praxis, TM 2: Systematische Musikwissenschaft, Musikethnologie
BKMU-VM11 Vertiefungsmodul, TM 1: Seminar populäre Musik, angewandte Musik, szenische Musik, ...
BLMU-AM62 BM 2 für Ba. Erz. (ehem. AM A), TM 1/2: Musikwissenschaft nach Wahl
BLMU-BM32 Basismodul 3: Musikwissenschaft 2, TM 2 (ab PO 2010): Systematische Musikwissenschaft
BLMU-BM33 Basismodul 3: Musikwissenschaft 2, TM 3 (ab PO 2010): Ausgewählte Felder der Systematischen Musikwissenschaft
MFB2-Wahl Stb. 4, MA FB 2: Wahlmodul / freies Vertiefungsmodul (ab PO 2013)
MLMU-MM21 Mastermodul 2/4, TM 1: Seminar: Historische / Systematische Musikwissenschaft
BIMU-VM32 Ausgewählte Felder der Popularmusik (S/Ü)
MUSX-UEB Modul X, TM : Übung in Verbindung mit einer LV
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Musik und Musikwiss.
Inhalt
Literatur

Behne, Klaus-Ernst (1999). »Zu einer Theorie der Wirkungslosigkeit von (Hintergrund-)Musik.« Jahrbuch der deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie 14, S. 7–23.

Reinhardt, Jan (2017). »Musik in der Gastronomie.« In Handbuch Funktionale Musik. Psychologie – Technik – Anwendungsgebiete. Günther Rötter, Hrsg. , S. 243–258 (= Springer Reference Psychologie).

Bemerkung

Studienleistung: eine kurze Befragung zur Anwendung und zur Rezeption von MUZAK unter denen, die MUZAK einsetzen bzw. ihr ausgesetzt sind.

Lerninhalte

1934 wurde in den USA Muzak Inc. gegründet – eine Firma, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, Hintergrundmusik für halböffentlichen Bereiche von Kaufhäusern, Hotels und Restaurants anzubieten. »Muzak« wurde zum terminus technicus für diese Form von Gebrauchsmusik. Mit dem wachsenden Erfolg dieses Unternehmens setzte sich die Erkenntnis durch, dass dezent eingespielte Musik in der Lage ist, Stimmungen und Raumathmosphären zu schaffen, die u.a. für ökonomische Ziele nutzbar gemacht werden können. Bereits Eric Satie hatte mit »Musique d'ameublement« (1917–1923) eine Reihe von Werken geschaffen, die neben Licht und Temperatur im Raum das Gefühl der Annehmlichkeit erzeugen sollten, ohne als ein musikalisches Ereignis im Vordergrund wahrgenommen zu werden. Später beschritt Brian Eno mit »Music for Airports«  (1997) einen ählichen Ansatz, der in Werken der Ambiant-Musikszene zahlreiche Nachfolger fand. Warnende Stimmen – R. Murray Schafer sprach von »sonic overkill« – waren ihrerseits unüberhörbar, Initiativen wie »Dudelstopp« und »Lautsprecheraus e.V.« wehren sich gegen die Zwangsbeschallung, der man heute ausgesetzt ist, wenn man den privaten Raum verlässt.

Andererseits ist die Wirkkraft von Muzak keineswegs erwiesen. Eine Fülle von Untersuchungen konnten kein einheitliches Bild ergeben. Dessenungeachtet begegnet einem Muzak heute an den unterschiedlichsten, zumeist ökonomisch definierten Orten

Es soll in der Übung nicht darum gehen, die Forschungsgeschichte und den Forschungsstand anhand der Literatur im Detail nachzuvollziehen. Nach einer kurzen Übersicht über die Literaturlage soll im Rahmen einer kleinen Untersuchung an einschlägigen Plätzen Hildesheims untersucht werden, wir stark mit Hintergrundmusik gearbeitet wird. Zu fragen ist, inwieweit die Betreiber dies in einem Bewußtsein um die Potentiale eines solches Einsatzes von Musik tun (wer entscheidet, welche Musik für wen und zu welcher Zeit gespielt wird). Und schließlich: Wie bewerten die Besucher*innen/Kunden*innen diese zumeinst unfreiwillige Begegnung mit Muzak?

Zu diesem Zwecke soll in Befragungen von Akteur*innen und Betroffenen geklärt werden, inwieweit das Phänomen Muzak in einer Stadt wie Hildesheim eine Rolle spielt.



Diese Übung gehört zu folgender Veranstaltung
Nr. Beschreibung SWS
2130 Klanglandschaft und Hörraum: Geschichte und Methoden der Soundscsape-Forschung 2

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019 , Aktuelles Semester: WiSe 2019/20
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