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Szenische Praxis: Improvisation als Aufführungspraxis
In der Übung „Improvisation als Aufführungspraxis“ wird es darum gehen, sich mit mehreren auf der Bühne Agierenden im Moment zu begegnen, also ohne zu proben aufeinander zu treffen. Was braucht es, um ein Zusammenkommen zu ermöglichen, ein ‚gemeinsames Drittes‘ entstehen zu lassen und zu entdecken? Wie können Vertrauen und Beziehungen entstehen, um sich in der Situation des miteinander Improvisierens, einzulassen, darin wahrzunehmen, sich selbst, und andere gegenwärtig zu erfahren? Was kann dafür vorbereitet werden? Welches Gerüst braucht es, um in Relation agieren zu können? Wie können Einzelne ko-existieren, sich dabei aufeinander einlassen und dabei unabhängig bleiben? Um ein Fundament für eine gelingende Improvisation zu bauen, werden verschiedene Vorgehensweisen und experimentelle Settings entwickelt und ausprobiert. Der Part des Improvisierens kann als Performer*in, aber auch auf der Ebene Licht, Sound, Ausstattung etc. ausagiert werden. |