| Bemerkung |
Leo Gnatzy (*1989) studierte den BA „Szenische Künste“ (2011-2016) an der Universität Hildesheim und den BA und BFA „Zeitgenössischen Tanz“ (2016-2021) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und an der SUNY Purchase in New York. Vor Kurzem hat er den MA in Choreografie an der Zürcher Hochschule der Künste absolviert. Neben zahlreichen eigenen Projekten in Tanz und Theater (bspw. „Zwischen Himmel und Erde - eine tänzerische Transformation“, „Kolonie“) war Leo Gnatzy als Tänzer, Performer und Schauspieler in Produktionen von Milan Sladek, Sasha Waltz & Guests, Blenard Azizaj, Gregor Zöllig, Jan Pusch, Sokolow Theater / Dance Ensemble, Alexandra Waierstall, dem Comedia Theater Köln und dem Eduard von Winterstein Theater in Annaberg-B. engagiert. Leo Gnatzy sieht sich selbst als Schnittstellenkünstler der darstellenden Kunst. Er versucht mit seinen Werken und Engagements aktuelle und relevante Lebensthemen künstlerisch ästhetisch und gleichzeitig für Darsteller und Rezipient fordernd und befragend umzusetzen. Eine große Liebe besitzt Leo Gnatzy für die Improvisation (in Tanz und Theater), in der er den authentischsten und vitalsten künstlerischen Ausdruck zu finden meint. Einen Einblick in seine Arbeiten findet man unter: https://www.instagram.com/leognatzy/ und www.leognatzy.de |
| Lerninhalte |
Eine tänzerische, somatische und angewandt-anatomische Annäherung an meinen, deinen und unseren Körper.
Als zeitgenössischer Tänzer, szenischer Künstler und Choreograf beschäftige ich mich jeden Tag mit meinem Körper. Mein Körper ist mein Werkzeug, mein Kunstmittel und meine Ausdrucksform. Ohne meinen Körper wäre ich nichts. Dieses Privileg der Körperlichkeit, das ich als Tänzer in einer sich entkörperlichten Gesellschaft und einer mehr und mehr digitalisierten Welt genieße, möchte ich mit euch teilen und euch Werkzeuge und Übungen mit auf dem Weg geben, euren eigenen Bewegungsapparat (wieder-) zu entdecken. Dabei werden Themenschwerpunkte wie angewandte Anatomie, Alignment, Koordination, Choreografie, Propriozeption, Gruppendynamik, Partnering und non verbale Kommunikation eine wichtige Rollen spielen. In einem angeleitetem Training werden wir somatische Praktiken erlernen (Yoga, Pilates, etc.), unsere Wahrnehmung schulen, zeitgenössische Tanztechniken (Release, Floorwork, Contact) erproben, tänzerisch improvisieren und uns, unser Umfeld und unsere Mitmenschen ganzkörperlich entdecken. Lasst uns miteinander tanzen, spielen, lernen, erfahren und zurück zu unseren Wurzeln finden. |