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KUNSTDIDAKTIK::Gefäßobjekte aus Keramik – zwischen kultureller Tradition und autonomer Plastik - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar
Veranstaltungsnummer 1868 Kurztext 1843
Semester WiSe 2026/27 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 15
Rhythmus Studienjahr / Zielgruppe Master-Studierende (für Bachelor-Studierende geöffnet)
Credits Anmeldung Anmeldepflicht
Hyperlink   Evaluation Ja - freie Gestaltung
Sprache deutsch
Anwesenheitspflicht Ja (max. 2 Fehltermine) (?)
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Do. 10:00 bis 12:00 c.t. wöchentlich Hs 48 / Malerei / Brauhaus - KC.48.Emp (Haus 48 Empore, Domäne, Fachraum Kunst) Raumplan Metzger      
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Metzger, Roland verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MLKU-MM21 Mastermodul 2, TM 1: Kunstpädagogische Praxis und Diskurse im Kunstunterricht der Primarstufe
MLKU-MM22 Mastermodul 2, TM 2: Kunstpädagogische Praxis und Diskurse im Kunstunterricht der Sekundarstufe 1
LKUB-AM3T3 Aufbaumodul 3, TM 3: Exemplarische Themen der Kunstpädagogik und Kunstdidaktik
MLKU-MM12 Mastermodul 1, TM 2: Handlungsfelder der Kunstdidaktik in Theorie und Praxis
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Bildende Kunst und Kunstwiss.
Inhalt
Bemerkung

STUDIENLEISTUNG: aktive und regelmäßige Teilnahme künstlerisches Portfolio/Werkstattbuch Fertigstellung und kunstdidaktische Reflexion plastischer Arbeiten.

MODULLEISTUNG: Hausarbeit.

Lerninhalte

Das keramische Gefäß eröffnet im Kunstunterricht einen vielschichtigen Zugang: Es verbindet die Auseinandersetzung mit historischen Alltagskulturen mit anthropologischen Grundfragen des Gestaltens, Aufbewahrens und Präsentierens. Seit über 18.000 Jahren begleiten Gefäße den Menschen als Behältnisse, Schutzräume und Ausdruck kultureller Identität.
Heute haben Gefäße ihre ursprüngliche Funktion längst überschritten und behaupten sich in der zeitgenössischen Kunst als autonome Skulpturen, konzeptuelle Objekte und Träger gesellschaftlicher wie politischer Erzählungen. Wann wird aus einem Gebrauchsgegenstand eine Skulptur, die Geschichten erzählt, Fragen aufwirft und Räume verändert?
Im Seminar erkunden wir dieses Spannungsfeld zwischen Handwerk, Kunstgeschichte und Gegenwartskunst. Das Keramikgefäß und das Plastizieren werden dabei als zentrale Bereiche dreidimensionaler Gestaltung aus kunstdidaktischer Perspektive untersucht. Anhand ausgewählter künstlerischer Positionen sowie unterschiedlicher Methoden und Techniken entwickeln Sie eigene Gefäßobjekte: Ausgehend von der klassischen Gefäßform entstehen keramische Arbeiten mit dem Übergang von der Funktion zur autonomen plastischen Form. Die gestalterischen Prozesse werden dokumentiert, reflektiert und kunstdidaktisch eingeordnet. Im Mittelpunkt des gesamten Seminarverlaufs steht die Frage, wie sich Keramik und Gefäßkunst produktiv und rezeptiv im Kunstunterricht erschließen lassen. Welche Potenziale bieten sie, um mit Schülerinnen und Schülern Form, Funktion, Material, Körper und Raum ästhetisch zu erkunden?


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2026/27 , Aktuelles Semester: SoSe 2026
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