| Literatur |
-Marc Matter: Sonic Poetry:Technological Methods as Creative Practice. Berlin und Boston: De Gruyter 2025. "Introduction" S. 1–24, und ein Teilkapitel nach Wahl; -Ludwig Jäger: Audioliteralität: Eine Skizze zur Transkriptivität des Hörbuchs. In: Das Hörbuch: Praktiken audioliteralen Schreibens und Verstehens. Ed. Natalie Binczek and Cornelia Epping-Jäger. München: Wilhelm Fink 2014. S. 231–253; -Britta Herrmann: Literatur und Stimme. In: Handbuch Literatur & Audiokultur. Hrsg. Natalie Binczek und Uwe Wirth. Berlin und Boston 2020. S. 27-43; -Martin Neusiedl und Marc Matter: Eine Art von Sprechmusik: Ein Interview über Wortkompositionen, Phantomwörter und literarische DJ-Tools. In: Sprache im technischen Zeitalter (Spr.i.t.Z.) 3/2023. S. 322-340; -Antje Vowincke: Collagen im Hörspiel: Die Entwicklung einer radiophonen Kunst. Würzburg: Königshausen & Neumann, 1995. |
| Lerninhalte |
Was zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Lautpoesie begann, hat sich zu einer transmedialen, sprachbasierten Klangkunst entwickelt, für die neben literarischen Konzepten auch Aspekte der Linguistik, Sound Studies oder Medientheorie relevant sind. Bei der Komposition, oder dem 'akustischen Schreiben', bedingen auch Medientechnologien die Produktion. Dabei finden unterschiedliche Methoden Anwendung – Audioschnitt, Mischung, Überlagerungen, Sampling, sowie Coding und Programmierung – um das akustische Sprach-Material zu bearbeiten, oder gar zu generieren. In diesem Seminar analysieren wir Hör-Beispiele, die uns zeigen, welche medialen, technologischen und poetischen Mittel wir zur künstlerischen Gestaltung von Sprache anwenden können. In einer Mischung aus Theorie, Methodik, Geschichte und praktischen Übungen nähern wir uns dem unerschöpflichen Bereich zwischen Sprache und Musik. |