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Gemeinsam erarbeiten wir ein verkörperlichtes Verständnis von Jazz und selbst komponierter Musik mit improvisatorischen Anteilen. Dabei geht es nicht in erster Linie um technische Details wie Musiktheorie, Rhythmen und andere Merkmale, sondern insb. um den Prozess des kollaborativen Lernen und Lehrens, künstlerische Praktiken, und das Selbstverständnis von Schaffenden. Dabei werden auch Ansätze der Community Music einbezogen und erprobt. Der entstehende sozial-kreative Raum steht über dem Resultat. Neben der praktischen Arbeit in Kleingruppen an Instrumenten und Stimmen, in denen die Studierenden eigene Musik entwickeln, reflektieren wir anhand der Erfahrungen rund in, um, über Jazz und darüber hinaus. Es sind keine spezifischen Jazz-Kenntnisse vorausgesetzt. Im Gegenteil geht es um die Praktiken des gemeinsamen künstlerischen Schaffens, die bei Jazz besonders im Vordergrund stehen. Die Übung ist als safe space gestaltet, in dem im angstfreien Raum ausprobiert, gelernt und diskutiert werden kann.
Grundvoraussetzung ist die Basis-Beherrschung des eigenen Instrumentes bzw. Stimme. Aufgrundder sich aktuell wandelnden Infrastrukturen, Möglichkeiten und Gewohnheiten, Musik zu hören, legen wir ab 2026 auch einen besonderen Fokus auf Listening Sessions, die Verifizierung von echten Aufnamen, und die Einordnung von Hörbeispielen in die sie kreierende Szenen, die als Basis und Inspiration für unsere eigene Praxis dienen können.
Die Übung findet in fünf Blöcken á 4h (mit Pause) statt, die jeweils vor- bzw. nachzubereiten sind.
Teilnehmende: 5-12
Sprache: Deutsch/Englisch
Bei Fragen bitte per E-Mail: smidt@uni-hildesheim.de
Die Termine finden mittwochs nachmittags im Blockunterricht statt. Die Termine werden noch bekanntgegeben. |