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In diesem Seminarprojekt untersuchen wir ästhetische Übertagungspraktiken zwischen den Künsten als auch gesellschaftlicher Themen an Beispielen von Texten und künstlerischer Arbeiten. Wir beschäftigen uns mit synästhetischen Ansätzen (Bauhaus, Fluxus, Populäre Ansätze), Tendenzen der Verräumlichung und Prozessorientierung in der Bildenden Kunst und Musik. Performance und Happening als transdisziplinäre Formen der Autonomisierung von Körper und Aktion und deren Präsentationsformen, beispielsweise der Installation, Klangkunst und Land Art sowie dem Problem ihrer Notation und Archivierung wären hervorzuheben. Diese (theoretische) Beschäftigung mündet zunächst in ersten praktischen Übungen, in denen wir uns Aspekten wie Strukturanalogien (Dynamik, Kontraste, Rhythmus), Komposition, Improvisation und Notation, Form-Inhalt widmen und mit ästhetischen Mitteln, Material und Techniken experimentieren. Davon ausgehend entstehen eigene transmediale Realisierungen, die in einer abschließenden Werkschau präsentiert werden. Im Prozess der Erarbeitung legen wir Wert auf eine inhaltliche und formale Ausgestaltung der Themen. Das Seminarprojekt wendet sich an Studierende aller kulturwissenschaftlicher Studiengänge (BA und MA) mit Haupt- oder Beifach Musik oder Bildende Kunst und bietet Raum für freie künstlerische Praxis, deren wissenschaftliche Analyse und Reflexion, sowie das Erlernen von Strategien kollektiver Kreation. Das Angebot steht auch bereits existierenden festen Gruppen-Konstellationen offen. |