| Lerninhalte |
Wie wird künstlerische Fotografie im Ausstellungskontext präsentiert und reflektiert? - Welche Rolle spielen dabei der Ausstellungsort, die Räumlichkeiten, die Szenografie? - Welches Interesse bestimmt die jeweilige Ausstellung, welches Bild fotografischer Praxis wird vermittelt, wie übersetzt sich dies in eine konkrete Auswahl und die Zusammenstellung, in begleitende Texte und Videos oder in Vermittlungsangebote?
Um die große Bandbreite aktueller Präsentations- und Ausstellungsformen im Umgang mit dem Medium Fotografie kennenzulernen und genauer zu erkunden, werden in der Blockphase des Seminars Ausstellungen in verschiedenen Berliner Kunst- und Kulturinstitutionen besucht, u.a. im C/O Berlin (Dörte Eißfeldt, "Archipelago"; Sheung Yiu, "Interfaces of Predictions"), dem Museum für Fotografie Berlin ("Bauhaus Fotografinnen"), dem Martin Gropius Bau (Peter Hujar, Liz Deschenes, "Persistence of Vision"), der Berlinischen Galerie (Ständige Ausstellung, Hannah Höch), dem Kindl - Center for Contemporary Art, der Galerie Klemms und anderen Orten.
Ergänzend zu den zwei bis drei Ausstellungsbesuchen am Tag sind Gespräche mit Kurator:innen, Glaterist:innen und den Leiter:innen von Sammlungen geplant, die sich mit Konzepten und Herausforderungen der Präsentation fotografischer Arbeiten befassen.
Ziel des Seminars ist es, in der Auseinandersetzung mit profilierten Ausstellungsorten eine Idee davon zu entwickeln, welche Aspekte den kuratorischen Umgang mit Fotografe bestimmen, und davon ausgehend ggf. selbst ein Präsentationskonzept zu entwickeln. |