| Lerninhalte |
Welche Prinzipien liegen diskriminierungskritischen und diversitätssensiblen Pädagogiken zugrunde?
Der Kurs hat die Auseinandersetzung verschiedenster Wissenschaftler*innen aus dem Bildungsbereich mit der sogenannten dekolonialen Wende zum Gegenstand. Er befasst sich sogleich mit der Entstehung dekolonialer Bildungsprojekte, die von Künstler*innen, Kunst- und Museumspädagog*innen sowie Aktivist*innen ins Leben gerufen wurden. Die Hauptanliegen des Kurses sind: (1) sich mit aus der postkolonialen Theorie abgeleiteten dekolonialen Ansätzen in der Bildung (im schulischen und musealen Kontext) vertraut zu machen, (2) unterschiedliche künstlerische Projekte und Kollektive aus dem Bereich der "dekolonialen Pädagogik" zu diskutieren und (3) kritisch zu reflektieren, wie eine „dekoloniale Kunstpädagogik” in überwiegend westlich zentrierten Museums- und Unterrichtsräumen aussehen könnte.
Das Seminar ist als Plenum und Ideenlabor konzipiert und bietet eine historische und theoretische Rahmung für die Beschäftigung mit dekolonialen Ansätzen in der Kunstpädagogik von den 1970er-Jahren bis heute. Erkundet werden Konzepte wie "Pädagogik der Unterdrückten", "heimlicher Lehrplan", "situiertes Wissen", "Subalternität und ästhetische Bildung", "teaching to transgress", "epistemischer Ungehorsam", "intersektionale Pädagogik", "Verlernen" und Verwandtes. |