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Es gibt ein Phänomen in der Literatur, welches das Unsagbare, das Verdrängte, die Leerstelle und damit verbundene Stellvertreteraktionen in Beziehungen, im Leben, in der Interaktion zwischen Figuren behandelt. Sprachlosigkeit lässt sich in verschiedenen Disziplinen erforschen: z.B. in der Philosophie, der Soziologie, der Psychoanalyse und nicht zuletzt auch in der Literaturwissenschaft. Wir werden uns literarische Texte anschauen, die von ganz unterschiedlichen Figuren und Themen erzählen. Eins haben sie jedoch gemeinsam: Sie erzählen von Sprachlosigkeit. Für dieses Seminar wird eine hohe Lese- und Diskussionsbereitschaft vorausgesetzt.
Wichtige Info: Wir werden im Seminar u.a. über den Roman "ë" von Jehona Kicaj (2025) sprechen. Passenderweise organisiert der Literarische Salon eine Lesung mit ihr am Mittwoch, den 24.06.26 um 18 Uhr in der Aula am Bühler Campus, zu der Sie herzlich eingeladen sind. |