| Literatur |
Hal Brands, Latin America's Cold War, Harvard (USA), 2010.
Dirk Kruijt, Guerrillas. War and Peace in Central America, London, (UK), 2008.
Sabine Kurtenbach, Zentralamerika heute. Politik, Wirtschaft, Kultur, Frankfurt amMain, 2008.
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| Bemerkung |
Eine Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Texte wird vorausgesetzt.
Methode:Vergleichende Analyse der Konflikte und Demokratisierungs- und Friedensprozesse in der Region durch studierendengesteuerten Unterricht (Referate)
Arbeitsplan: Einführung: Zentralamerika als historische Region; Die „Bananenrepubliken“; Guatemala; Nicaragua; El Salvador; Honduras; Panama; Costa Rica; Regionale Friedensprozesse;
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| Lerninhalte |
Das Seminar stellt die Entwicklung der 6 zentralamerikanischen Länder (mit Ausnahme von Belize) im 20. Jahrhundert mit besonderem Fokus auf die 1970er und 1980er Jahre vor, als sich der Kalte Krieg in Zentralamerika zu einem der letzten Male in einen „heißen“ Konflikt mit blutigen Bürgerkriegen in Nicaragua, El Salvador und Guatemala verwandelte. Behandelt werden sowohl die endogenen Ursachen (soziale Ungleichheit, oligarchische Wirtschaftsstrukturen, Militärherrschaft, revolutionäre Bewegungen und Guerrilla) als auch die exogenen Einflussfaktoren (USA, CIA, United Fruit Company, Kalter Krieg, regionalergeopolitischer Wettbewerb). Durch eine vergleichende Analyse der Konflikte und Demokratisierungs- und Friedensprozess e(Contadora, Esquipulas und Arias Plan) in den Ländern und als Kontrast zu den Entwicklungen in Costa Rica soll die Region Zentralamerika und ihre transnationalen Verflechtungen thematisiert und nachvollzogen werden. |