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"Das Auskundschaften und Erforschen, das als Grundbedeutung dem Begriff der Spekulation (…) eingeschrieben ist, ist untrennbar vom Reiz des Unabgesicherten oder Riskanten. Es ist vom Verlangen angetrieben, sich jenseits abgesicherter Erkenntnis im Denken zu bewegen." In diesem Seminar und Übung werden wir uns theoretisch und praktisch der Frage widmen, wann ästhetische Praxis risikoreich ist. Dafür lesen wir Texte u.A. von Hans-Thies Lehmann, Roger Caillois, Ludger Schwarte, welche sich mit Begriffen wie Spekulation, Nicht-Wissen und Risiko im Bezug auf die Künste beschäftigen. Es wird an zwei Blockseminaren theoretische und praktische Einheiten zu dem Thema geben. Die Praktischen Einheiten werden von Gruppen- und Einzelaufgaben strukturiert, die wir im Plenum besprechen und reflektieren. Der Fokus liegt auf individueller künstlerischer Praxis. Medium und Material sind freigestellt. Ziel ist es, jede:n Studierende:n individuell zu begleiten. |