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Unter hashtags wie ‚equalparenting‘, ‚mumfluencer‘ oder ‚tradwives‘ werden unterschiedliche Konzepte von Mutterschaft und Weiblichkeit inszeniert und medial ausgehandelt. Im Seminar beleuchten wir diese Phänomene aus geschlechterhistorischer Perspektive und setzen uns kritisch mit der Entstehung sowie dem Wandel normativer Leitbilder von Mutterschaft auseinander. Der Fokus liegt dabei sowohl auf den historischen Kontinuitäten und gesellschaftlichen Verflechtungen der Idealvorstellung “guter Mutterschaft” als auch auf Gegenentwürfen und Kämpfen um Geschlechtergerechtigkeit, um aktuelle Entwicklungen digitaler Kulturen differenziert analysieren und einordnen zu können. |