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Sind Kinder heute durch digitale Medien überfordert – oder verändern sich lediglich unsere Vorstellungen von Kindheit? Und welche Rolle spielen Körper, Wahrnehmung und Emotionen in einer zunehmend digitalisierten und beschleunigten Welt? Das Seminar geht diesen Fragen aus kindheitspädagogischer Perspektive nach. Im Mittelpunkt stehen theoretische Ansätze zu Leiblichkeit, Digitalisierung und gesellschaftlicher Beschleunigung sowie deren Bedeutung für pädagogische Beziehungen und pädagogisches Handeln in verschiedenen Handlungsfeldern der Kindheitspädagogik. Auf Grundlage ausgewählter Texte reflektieren die Studierenden unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven und diskutieren, welche Herausforderungen und Spannungsfelder sich daraus für pädagogische Fachkräfte ergeben. Ein zentrales Element des Seminars ist die Auseinandersetzung mit pädagogischen Konzepten ( Situationsansatz, Reggio-Pädagogik, Waldorfpädagogik oder spielzeugfreie Zeit) im Hinblick auf den Umgang mit Digitalisierung, Beschleunigung und leiblicher Erfahrung. Die Studierenden entwickeln hierzu einen kurzen Blogbeitrag zur Inspiration von Fachkräften, in dem sie ein pädagogisches Konzept theoretisch einordnen, mit den im Seminar diskutierten Perspektiven verbinden und mögliche Konsequenzen für pädagogische Praxis reflektieren. |