| Bemerkung |
Die finale Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Es wird bei der Anmeldung noch keine Sortierung vorgenommen. Nach der ersten Woche ist eine feste Zusage zur regelmäßigen (!) Anwesenheit Voraussetzung für die Kursteilnahme.
Teilnahmeleistung (Studienleistung): Vorstellen eines Ansatzes zur philosophischen Thematisierung des Kochens im Kurs, ggf. auch die vorbereitete Kritik eines solchen Ansatzes (Für- und Gegensprecher)
Prüfungsleistung: Hausarbeit oder mündliche Prüfung nach Absprache |
| Lerninhalte |
Dies ist kein Kochkurs. (Praktische Versuche sind aber nicht ausgeschlossen.)
Kochen ist eine der ältesten alltäglichen Tätigkeiten des Menschen. In der Philosophie taucht sie jedoch oft höchstens als Metapher auf. Der Grund dafür könnte in ihrer scheinbaren Trivialität, der Ferne von intellektuellen Diskursen, der Zuordnung zur Sphäre der Frau liegen oder aber darin, dass es durchaus nicht einfach ist, über alltägliche Tätigkeiten zu philosophieren. Dieser Kurs wagt den Versuch und ist daher im Trial-and-Error-Modus geplant.
Nachdem wir gemeinsam die Eingrenzung des Gegenstandes und erste Annäherungen diskutiert haben, sind die Teilnehmenden aufgefordert, selbst verschiedene philosophische Zugänge zu erproben, beispielsweise solche, die in anderen Kursen kennengelernt wurden. Möglich sind unter anderem (!) phänomenologische, ästhetische, anthropologische, interkulturelle, existentialphilosophische oder diskurstheoretische Annäherungen.
Erwartet wird das Engagement, weitestgehend eigenständig auf die Suche nach philosophischer Unterstützung zu gehen und den erarbeiteten Zugang zur Diskussion zu stellen. |