Dieses Seminar hat seinen Schwerpunkt zwischen den Künsten. Zwischen Kunst und Musik. Zwischen Kunst und Alltag. Zwischen öffentlichem und privatem Raum. Zwischen Musik und Akustischer Kunst. Es geht im Seminar um die Klangkunst und die Klanginstallation. Beide sollen praktisch wie theoretisch untersucht werden. Deshalb ist die Hälfte der Zeit für praktische Arbeiten eingeplant.
Neben der historischen Entwicklung und der kulturellen Relevanz von Klangkunst und Klanginstallation wird es um den Nachbau einiger Installationen und um eigene Experimente mit Klangkunst und Klanginstallation gehen.
Klangkunst-Arbeiten lösen bei den Hörer:innen und Besucher:innen von Ausstellungen und Installationen im öffentlichen Raum eine große Faszination aus. (In Hannover gilt einigen die Musik aus einem Gully in der Nähe des Hauptbahnhofes als wichtiges kulturelles Merkmal ihrer Stadt.)
Manche Arbeiten erreichen eine spielerische Beschäftigung mit ihrem Medium durch die Möglichkeiten mit ihnen zu interagieren und die eigene Tätigkeit auf diese Weise vermittelt wahrzunehmen.
Andere wirken eher verstörend und stören die Alltagssituationen, in denen sie zu hören sind. Sie hinterfragen nicht nur die eigene Werksituation, sondern führen auch zur bewussten Wahrnehmung vermeintlicher Selbstverständlichkeiten des „normalen“ Einsatzes von Sound im Alltag oder im Museum.
Das Seminar verbindet die theoretische Untersuchung mit eigenen praktischen Erfahrungen. |